Steuern 2003 Meldung

Die 442 Milliarden Euro Steuereinnahmen im Jahr 2003 ergeben sich aus einer Vielzahl von Steuern. Einen großen Anteil zahlen Arbeitnehmer durch die Lohnsteuer. Deshalb ist die Lohnsteuer in der Grafik extra dargestellt, auch wenn sie keine eigenständige Steuer ist, sondern zur Einkommensteuer gehört.

Dass Deutschland nicht Pleite geht, dafür sorgen vor allem Arbeitnehmer, Unternehmer, Autofahrer und Kapitalanleger. Sie tragen zu wichtigsten staatlichen Einnahmequellen bei. Dazu gehören die Mehrwertsteuer, die Lohnsteuer, die Mineralölsteuer, die Gewerbesteuer, der Solidaritätszuschlag, die Kapitalertragsteuer, die Körperschaftsteuer und die Zinsabschlagsteuer.

Diese Steuereinnahmen machten im Jahr 2003 zusammen schon 372,6 Milliarden Euro aus. Das waren immerhin über 84 Prozent des gesamten Steueraufkommens. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden nur geringfügig erhöht. Im Jahr 2003 hat der Staat 442,2 Milliarden Euro eingenommen. Das sind 0,5 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2002. Ergiebigste Einzelquelle war die Mehrwertsteuer, auch Umsatzsteuer genannt. Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer haben 136 996 Millionen Euro betragen. Das sind rund 31 Prozent der Gesamteinnahmen.

Fast genauso hoch ist der Anteil, den Arbeitnehmer über die Lohnsteuer bezahlen. Im Jahr 2003 waren das 133 090 Millionen Euro.

Wenn sich auch die Einnahmen aus den meisten Steuerarten gegenüber 2002 wenig verändert haben, gibt es doch einige Ausreißer wie zum Beispiel die Stromsteuer. Sie erhöhte sich um 1 434 Millionen Euro auf 6 531 Millionen Euro.

Dieser Artikel ist hilfreich. 394 Nutzer finden das hilfreich.