Wenn ein Heim-PC ans Internet angeschlossen ist, vermutet das Finanzamt automatisch eine nicht unwesentliche private Nutzung. Wer den PC dennoch von der Steuer absetzen will, muss die berufliche Nutzung konkret nachweisen, urteilte das Finanzgericht Baden-Württemberg (Az. 1 K 167/99). Wird der Rechner nicht anerkannt, kann dennoch die Software geltend gemacht werden, meinte das Finanzgericht Rheinland-Pfalz im Fall eines Steuerzahlers, der glaubhaft machen konnte, dass er das Programm MS-Excel überwiegend beruflich braucht (Az. 1 K 1484/98).

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