Gegen die Steueridentifikationsnummer gibt es 170 Klagen. Sie bereite den Weg zum gläsernen Bürger, kritisieren die Kläger beim Finanzgericht Köln. Anfang September will der 2. Senat urteilen. Seit dem 1. Juli 2007 wird jeder Bürger von Geburt an bis 20 Jahre nach dem Tod unter einer elfstelligen Nummer erfasst. Damit sollen auch Steuersünder entdeckt werden. Falls die Kölner Richter entscheiden, dass die Steuer-ID verfassungswidrig ist, geht es beim Bundesverfassungsgericht weiter. Finanztest wird über die Entwicklung berichten.

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