Unser Rat

Geld­wertes Papier. Haben Sie von Ihrer Bank für 2014 noch keine Steuer­bescheinigung über Ihre Kapital­erträge und Steuer­abzüge erhalten? Dann fordern Sie diese dort an. Für die Steuer­bescheinigung darf die Bank keine Gebühr verlangen. Das Papier brauchen Sie fürs Finanz­amt. Nur wenn Sie es im Original vorlegen, erstattet das Amt zu viel bezahlte Abgeltung­steuer.

Mehr Durch­blick. Haben Sie viele Wert­papiere? Dann kann eine Erträgnis­aufstellung der Bank für Sie hilf­reich sein. Darin listet die Bank die einzelnen Erträge für Ihre Steuererklärung auf. Damit können Sie auch Ihre Erträge und Konto­auszüge besser über­prüfen. Allerdings kassieren einige Banken dafür extra Gebühren. Für die Steuererklärung ist dieser Zusatz­beleg nicht unbe­dingt nötig.

Ohne Risiko. Liegt Ihr persönlicher Steu­ersatz unter dem der Abgeltung­steuer und Sie mussten 2014 welche zahlen? Beantragen Sie einfach die Güns­tiger­prüfung in Anlage KAP: in Zeile 4 eine „1“ eintragen. Mehr Steuern müssen Sie auf keinen Fall zahlen.

Wenig Zeit. Müssen Sie noch Abgeltung­steuer oder Kirchen­steuer für Kapital­einkünfte aus 2014 zahlen? Dann muss Ihre Steuererklärung bis zum 1. Juni beim Finanz­amt sein. Über­nimmt das ein Steuerberater, läuft die Frist bis 31. Dezember 2015.

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