Voraus­gefüllte Steuererklärung: Ein paar Tage einplanen und Daten prüfen

Im Internet (elsteronline.de) bietet die Finanz­verwaltung Steuerzah­lern die Möglich­keit, ihre Steuererklärung direkt im Internet-Browser des Computers zu erstellen. Es gelten dieselben Fristen wie für die Papierform. Das Installieren von Software ist nicht nötig – das Anlegen eines Nutzer­kontos schon.

Konto anlegen. Registrieren können Sie sich auf dem Portal Elsteronline.de. Für die meisten Steuerzahler reicht die kostenlose Variante ElsterBasis. Nach einigen Tagen erhalten Sie per Post eine Akti­vierungs-ID. Diese benötigen Sie, um eine persönliche Pin zu vergeben und eine Zertifikats­datei auf Ihrem Rechner zu speichern. Beide sind erforderlich, um sich anzu­melden.

Belege abrufen. Einmal angemeldet, können Sie unter „Dienste“ auf „Beleg­abruf“ klicken. Jetzt schickt Ihnen das Finanz­amt erneut eine Code­nummer zu, mit deren Hilfe Sie sich alle Daten anzeigen lassen können, die der Fiskus über Sie gespeichert hat, etwa Lohn­steuer und Krankenkassenbeiträge.

Daten über­nehmen. Ihre Steuererklärung legen Sie im Menü „Formulare – Einkommensteuer“ an und wählen dort auch die benötigten Formulare aus. Ihre Daten können Sie per Mausklick in Ihre Elster-Steuererklärung über­nehmen. Prüfen Sie vorher, ob die Angaben korrekt sind – für Fehler sind Sie verantwort­lich.

Ausgaben eintragen. Was das Finanz­amt nicht liefern kann, sind Angaben, die sich steuer­mindernd auswirken: Jobkosten, Ausgaben für Hand­werker, Krank­heits­kosten etc. Diese tragen Sie selbst in die Formulare ein. Als Nach­weis müssen Sie dem Finanz­amt nur die gesetzlich geforderten Belege schic­ken, etwa Bank­bescheinigungen zu Abgeltung- und Quellen­steuer sowie Spendenquittungen. Bei Bedarf kann das Amt jedoch weitere Belege anfordern.

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