Ein Handels­vertreter im Wurst- und Käse­vertrieb darf die Kosten für sein Arbeits­zimmer voll als Betriebs­ausgaben absetzen. Das hat das Finanzge­richt Münster entschieden, obwohl der Mann etwa die Hälfte der Arbeits­zeit Kunden besuchte. Seine Haupt­aufgabe sei, die Bestel­lungen der Kunden auszuwerten und für deren individuellen Bedarf Angebote zu ermitteln. Auch die Akquise neuer Kunden ginge vom Arbeits­zimmer aus (Az. 5 K 980/12 E).

Dieser Artikel ist hilfreich. 1 Nutzer findet das hilfreich.