Sonder­ausgaben Rentenzahlung, Spenden und Riester senken Steuerlast

Sonder­ausgaben - Rentenzahlung, Spenden und Riester senken Steuerlast
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Mit einem Potpourri aus Vorsorgeaufwendungen, Kirchen­steuer, Kinder­betreuung, Unterhalt und Spenden lassen sich Steuern sparen. So machen Sie diese Posten geltend.

Lesen Sie auf dieser Seite:

Das Wichtigste in Kürze

Mit Sonder­ausgaben Steuern sparen

Das zählt alles.
Kranken­versicherungs- und Alters­vorsorgebeträge, Riester­verträge, Unterhalt an den Ex, Schuldgeld für private Schulen der Kinder, Kinder­betreuung, Kirchen­steuer und Spenden – mit all diesen Kosten für Ihre Lebens­führung können Sie Steuern sparen.
Studien­kosten.
Wer ein Erst­studium oder eine Erst­ausbildung absol­viert, kann seine Ausgaben für Bücher, Studien­gebühren oder tägliche Fahrten nur als Sonder­ausgaben bis zu einem Höchst­betrag von 6 000 Euro pro Jahr absetzen. Sonder­ausgaben dürfen nur in dem Jahr, in dem die Kosten angefallen sind, geltend gemacht werden. Wer keine Einkünfte in dieser Zeit hat, spart also auch keine Steuern. Verlust­vorträge auf spätere Jahre, etwa den ersten Job mit Einkommen, sind nicht möglich. Dadurch sind viele Studierende im Nachteil. Dass diese Regelung verfassungs­gemäß ist, hat das Bundes­verfassungs­gericht bestätigt (Az. 2 BvL 23/14 und 24/14).
Pauschale.
36 Euro beziehungs­weise 72 Euro für Verheiratete – die Pauschale ist sehr nied­rig. Daher sollten Sie Ihre Ausgaben immer in der Steuererklärung angeben.
Ober­grenzen.
Für Sonder­ausgaben gibt es Grenzen: Für das Bachelor­studium sind maximal 6 000 Euro absetz­bar, Spenden dürfen maximal ein Fünftel Ihrer gesamten Einkünfte ausmachen und Unter­halts­zahlungen an den Ex-Partner erkennt das Finanz­amt nur bis zu einer Höhe von 13 805 Euro an. In der Regel wirken sich Sonder­ausgaben nur in dem Jahr aus, in dem sie angefallen sind. Wer also in einem Jahr nur geringe oder gar keine Einkünfte hatte, dem nützen hohe Sonder­ausgaben gar nichts.
Neues Formulare.
Sonder­ausgaben wie Spenden und Kirchen­steuer rechnen Sie ab der Steuererklärung 2019 im neuen Vordruck „Anlage Sonder­ausgaben“ ab. Wollen Sie Unterhalt an Ihren getrennt lebenden oder geschiedenen Ex-Ehepartner im Rahmen des Real­splittings absetzen, füllen Sie zusätzlich die Anlage U aus. Schulgeld für Privatschulen und Kinder­betreuungs­kosten gehören in die Anlage Kind. Krankenkassenbeiträge müssen Arbeitnehmer in der Anlage Vorsorgeaufwand eintragen, ebenso Beiträge zur gesetzlichen Rente, Riester-Beiträge in die Anlage AV.
Alle Details zur Steuererklärung.
Sonder­ausgaben sind nicht alles. Im Ratgeber Steuern von Finanztest finden Sie alles, was Sie wissen müssen. Hier lesen Sie auch, wie Sie die Sonder­ausgaben korrekt in die Steuererklärung eintragen.
Tipp:
Probleme bei der Steuererklärung? Die Steuer­experten der Stiftung Warentest erklären, wie Sie Ihre Steuererklärung online mit Elster ausfüllen können.
Spenden­rechner.
Ermitteln Sie mithilfe unseres Spendenrechners Ihre individuelle Steuerersparnis für Ihre Spenden – ausgenommen Parteispenden. Das Finanz­amt erkennt Spenden bis zu einer Höhe von 20 Prozent des Gesamt­betrags Ihrer Einkünfte als Sonder­ausgaben an. Mehr zum Thema in unserem Special Spenden von der Steuer absetzen

Sonder­ausgaben – es geht um viel Geld

Die Palette der Sonder­ausgaben ist bunt: Spenden, Flücht­lings­hilfe, Kirchensteuer, Mitglieds­beiträge, Ausbildungs­kosten, Unter­halts­zahlungen an den Ex oder die Privatschule für die Kinder können in der Jahres­abrechnung als Sonder­ausgaben abge­zogen werden. In einem Satz zu erklären, was Sonder­ausgaben sind, ist gar nicht so einfach. Denn es geht um Posten, die sich anderswo nicht einordnen lassen und die laut Gesetz „weder Betriebs­ausgaben noch Werbungs­kosten“ sind. Unter Sonder­ausgaben fallen private Kosten, die jeder haben kann, die sich kaum vermeiden lassen und bei denen es um viel Geld gehen kann.

Sonder­ausgabenpauschale ist sehr gering

Haben Sie neben Ihren Vorsorgeaufwendungen keine oder nur geringe andere Sonder­ausgaben, gewährt Ihnen das Finanz­amt auto­matisch einen Pausch­betrag von 36 Euro pro Jahr. Für Ehepaare und gesetzliche Lebens­partner sind es 72 Euro. Doch allein gezahlte Kirchen­steuer kann sich oft auf mehrere Hundert Euro summieren. Je nach Bundes­land zieht der Chef dafür 8 oder 9 Prozent von der Lohn­steuer ab.

Absetzen können Sie auch das besondere Kirchgeld: Dieses wird bei einer glaubens­verschiedenen Ehe und zusammen­ver­anlagten Ehegatten erhoben, wenn der Haupt­verdiener keiner Konfession angehört und der andere – einer Kirche angehörige – Ehegatte keine oder nur sehr nied­rige Einkünfte hat. Es wird dann wie normale Kirchen­steuer im Einkommensteuer­bescheid fest­gesetzt.

Steuer­vorteile bringen auch Unter­halts­zahlungen an den geschiedenen oder getrennt lebenden Ex-Partner. Ebenso Kosten für Abendabitur, Erst­studium oder erste Berufs­ausbildung. Schließ­lich drücken Ausgaben für die Kinder­betreuung oder auch Schulgeld für eine Privatschule Ihre Steuerlast.

Jähr­liche Ober­grenzen für Steuer­abzug

Sonder­ausgaben haben Grenzen: Pro Jahr lassen sich etwa für das Bachelor­studium bis zu 6 000 Euro angeben, Spenden dürfen maximal ein Fünftel der gesamten Einkünfte ausmachen und Unter­halts­zahlungen an den Ex-Partner erkennt das Finanz­amt bis zu einer Höhe von 13 805 Euro an. In der Regel wirken sich Sonder­ausgaben nur in dem Jahr aus, in dem sie angefallen sind. Wer also in einem Jahr nur geringe oder gar keine Einkünfte hatte, dem nützen hohe Sonder­ausgaben gar nichts.

Sonder­ausgaben – diese Posten zählen

Gesetzliche Rente

Rentenbeiträge gehören in die Anlage Vorsorgeaufwand. Bis zu 24 305 Euro können Singles für 2019 angeben (Paare 48 610 Euro), abzüglich Arbeit­geber­anteil. 2020 liegt der Betrag bei 25 046 Euro. Von diesem Höchst­betrag wirken sich 2019 dann aber lediglich 88 Prozent steuerlich aus, maximal 21 388 Euro bei Singles, höchs­tens 42 776 bei Verheirateten.

Riester-Rente

Selbst­gezahlte Beiträge für den Riester-Vertrag (maximal 2 100 Euro pro Jahr) kommen in die Anlage AV. Bis zu dieser Grenze erkennt das Finanz­amt Eigen­beträge und Zulagen als Sonder­ausgaben an. So sinkt ihr zu versteuerndes Einkommen. Das Finanz­amt ermittelt, wie viel Steuern Sie aufgrund der Riester-Beiträge sparen. Davon zieht es Ihre Zulagen ab und schreibt Ihnen den verbleibenden Wert als Steuerersparnis gut.

Rürup-Rente

Die Alters­vorsorge mit Rürup ist dann begüns­tigt, wenn es um die eigene Rente geht. Ausnahme: Auch der Ehe- oder Lebens­partner darf Empfänger sein, Kinder jedoch nicht. Die Beiträge kommen in die Anlage Vorsorgeaufwand. 88 Prozent Ihrer Beiträge erkennt das Finanz­amt für 2019 an. In den kommenden Jahren steigt der Anteil stufen­weise an, sodass ab 2025 alle Beiträge Sonder­ausgaben sind.

Kranken­versicherung

Arbeitnehmer können ihre Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflege­versicherung aus der Lohn­steuer­bescheinigung über­nehmen und in die Anlage Vorsorgeaufwand eintragen. Haben Sie Beiträge erstattet bekommen, etwa aus Bonus­programmen, müssen Sie diese auch eintragen.

Doch nicht jeder Bonus mindert den Abzugs­betrag. Hier wird wie folgt unterschieden: Zahlt die Krankenkasse einen Bonus zur Förderung gesund­heits­bewussten Verhaltens, schmälert dieser nicht die abzieh­baren Beträge in der Steuererklärung, wenn dem Versicherten tatsäch­lich entstandene Kosten erstattet werden (BFH, Az. X R 17/15). Die Gesund­heits­maßnahme, wie etwa ein Yogakurs oder eine Zahn­reinigung) darf nicht im regulären Versicherungs­umfang enthalten sein und muss vorab selbst bezahlt worden sein (BMF-Schreiben, 6. Dezember 2016, Sonder­ausgaben­abzug).

Anders sieht es bei pauschalen Bar- oder Sach­leistungen aus, etwa für eine Vereins­mitgliedschaft oder den Nicht­raucher­status des Versicherten. Diese ziehen die Finanz­ämter weiterhin von den absetz­baren Versicherungs­beiträgen ab. Das Sächsische Finanzge­richt hat sich jetzt gegen diese Praxis gestellt (Az. 6 K 619/17).

Klar ist die Lage bei Prämienzah­lungen der Kranken­versicherung: Erhalten gesetzlich Kranken­versicherte eine Prämie, weil sie für ein Kalender­jahr einen Teil der von der Krankenkasse zu tragenden Kosten selbst über­nommen haben (Selbst­behalt), mindert diese die steuerlich abzugs­fähigen Kranken­versicherungs­beiträge (BFH, Az. X R 41/17). Sprich: Versicherte müssen die Zahlung von ihren Beiträgen abziehen und dürfen nur den gekürzten Betrag in ihrer Steuererklärung ansetzen.

Versicherungen

Beiträge für die Risiko­lebens­versicherung oder die Arbeits­losen­versicherung lassen sich in der Anlage Vorsorgeaufwand angeben. Immerhin noch hälftig zählen Beiträge zur privaten Unfall­versicherung oder Kfz-Haft­plicht. Sach­versicherungen wie Hausrat- oder Kfz-Kasko­versicherung zählen nicht.

Kirchen­steuer

Gezahlte Kirchen­steuer lässt sich in unbe­grenzter Höhe als Sonder­ausgabe abrechnen. Mitglieds­beiträge für anerkannte Religions­gemeinschaften gelten bis zur Höhe der Kirchen­steuer (je nach Bundes­land 8 oder 9 Prozent).

Spenden

Bis zur Höhe von 20 Prozent vom Gesamt­betrag der Einkünfte zählen Spenden als Sonder­ausgabe. Über­schreiten die Zuwendungen den Höchst­betrag, über­trägt das Finanz­amt die Summe als „Spenden­vortrag“ in Folge­jahre. Bei Spenden bis 200 Euro – ab Steuer­jahr 2021 sind es 300 Euro – an gemeinnützige Organisationen reicht ein Konto­auszug als Nach­weis. Für höhere Beträge ist eine Zuwendungs­bescheinigung nach amtlich vorgeschriebenem Muster nötig. Vereins­beiträge lassen sich nur dann steuerlich abrechnen, wenn der Verein keine Frei­zeitzwecke wie Sport, Tier­zucht oder Karneval fördert.

Von Spenden und Mitglieds­beiträgen an unabhängige Wählerver­einigungen und politische Parteien zuerst Aufwendungen des Steuerzah­lers bis 1 605 Euro zur Hälfte direkt von der Steuerschuld ab – maximal 825 Euro. Erst höhere Beträge zählen bis zu weiteren 1 650 Euro als Sonder­ausgabe. Spenden und Beiträge, die auch diese Höchst­grenze über­steigen, lassen sich nicht in Folge­jahre mitnehmen. Wie viel Steuer Sie sparen, können Sie mithilfe unseres Spendenrechners ermitteln.

Flücht­lings­hilfe

Viele Menschen spenden für Flücht­linge. Bis Ende 2018 reicht bei Spenden für die Flücht­lings­hilfe in unbe­grenzter Höhe der vereinfachte Nach­weis (BMF-Schreiben vom 6.12.2016, Hilfe für Flücht­linge), um von dem Steuer­abzug zu profitieren.

Kinder­betreuungs­kosten

Sie können Kosten für die Unterbringung Ihres Kindes in Kita, Hort, Kinder­garten bei einer Tages­mutter oder Au-Pair dem Finanz­amt in Rechnung stellen. Für Kinder bis zu 14 Jahre dürfen Sie zwei Drittel Ihrer jähr­lichen Kosten in der Anlage Kind absetzen. Pro Jahr können Sie für jedes Kind bis zu 4 000 Euro abrechnen.

Privatschulen

Waldorf­schule, christliche Schule oder Internat: Schulgeld für eine Privatschule können Sie von der Steuer absetzen. Besucht Ihr Kind eine kosten­pflichtige Schule, können Sie jähr­lich bis zu 30 Prozent Ihrer Ausgaben bis zu einem Höchst­betrag von 5 000 Euro als Sonder­ausgaben abziehen. Das gilt auch für Schulen im europäischen Ausland, voraus­gesetzt der Besuch der Schule führt zu einem allgemein- oder berufs­bildenden Abschluss. Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind aber nicht absetz­bar.

Ausbildungs­kosten

Von Ihren Ausbildungs­kosten – etwa für ein Erst­studium oder die erste Ausbildung – erkennt das Finanz­amt maximal 6 000 Euro pro Jahr an. Anerkannt werden unter anderem Kurs­gebühren, Semesterbeitrag, Arbeits­mittel und Schuldzinsen für Studien­kredite.

Wer hingegen die Ausbildung inner­halb eines Arbeits­verhält­nisses absol­viert, etwa beim dualen Studium, kann Bildungs­kosten als Werbungs­kosten absetzen. Diese lassen sie sich in spätere Jahre mitnehmen. Dann können Studierende noch nach dem Studium von ihren Ausgaben profitieren und damit in den ersten Berufs­jahren Steuern sparen. Finden schu­lische Ausbildung oder Studium nach einer abge­schlossenen Berufs­ausbildung statt, ist ein Abzug als Werbungs­kosten ebenfalls erlaubt. Die Erst­ausbildung musste mindestens zwölf Monate dauern – bei mindestens 20 Stunden Arbeits­zeit pro Woche.

Die Ungleichbe­hand­lung zwischen Kosten einer Erst- und Zweit­ausbildung hat das Bundes­verfassungs­gericht bestätigt (BVerfG, Az. 2 BvL 23/14 und Az. 2 BvL 24/14). Laut Gericht vermitteln Erst­ausbildung oder Erst­studium unmittel­bar nach dem Schul­abschluss nicht nur Berufs­wissen, sondern dienen der allgemeinen Persönlich­keits­entwick­lung. Deshalb dürfe der Gesetz­geber Kosten dafür als privat veranlasst werten und sie den Sonder­ausgaben zuordnen.

Unterhalt

Unter­halts­zahlungen an geschiedene sowie getrennt lebende Ehe- und gesetzliche Lebens­partner akzeptiert das Finanz­amt bis zu maximal 13 805 Euro im Jahr. Darüber hinaus zählen Basisbeiträge zur Kranken- und Pflege­versicherung, die Sie für den Ex über­nommen haben, wenn dieser sich in der Anlage U schriftlich bereit erklärt, den Unterhalt zu versteuern. Die Mitwirkung darf der Ex dann nicht verweigern, wenn er keine finanziellen Nachteile hat oder der Unter­halts­zahler diese ausgleicht. Sie müssen zudem die Steuer-ID Ihres Expart­ners angeben.

Wählen Sie die Einzel­ver­anlagung, können Sie Unter­halts­zahlungen bereits im Trennungs­jahr absetzen. Prüfen Sie aber, ob Ihnen das andere Nachteile bringt.

Versorgungs­ausgleich

Zahlungen für den Versorgungs­ausgleich an den Expartner können als Sonder­ausgaben abge­zogen werden, wenn der Empfänger sie versteuert (FG Schleswig-Holstein, Az, 3 K 49/14).

Spenden­rechner: So viel Steuern sparen Sie

Um Ihren persönlichen Steuer­vorteil – ausgenommen Parteispenden – zu berechnen, geben Sie einfach alle in dem jeweiligen Steuer­jahr von Ihnen geleisteten Spenden als Gesamt­summe in unseren Spenden­rechner ein und tragen den Gesamt­betrag Ihrer Einkünfte ein. Hat sich Ihr Einkommen seit dem letzten Steuer­bescheid nicht verändert, können Sie einfach den entsprechenden Betrag aus dem Bescheid ablesen und eingeben.

Sparbei­spiel: Hat ein Ehepaar im Jahr 2021 Einkünfte in Höhe von 35 000 Euro und übers Jahr insgesamt 3 000 Euro gespendet, spart es rund 804 Euro Steuern (berück­sichtigt ist ein Kirchen­steu­ersatz von 8 Prozent). Allein­stehende sparen bei gleichen Werten rund 1 030 Euro.

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Dieses Special wird regel­mäßig aktualisiert. Jüngstes Update: 23. Februar 2021. Zuvor gepostete Nutzer­kommentare beziehen sich auf eine frühere Fassung.

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12 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 26.07.2021 um 11:16 Uhr
Weitere Zusatzversicherungen

@321747: Weitere Zusatzversicherungen und Kosten für Wahlleistungen, die weder zur Basisabsicherung der Krankenversicherung noch zur Pflegeplichtversicherung zählen, gehören in Zeile 27 der Anlage Vorsorgeaufwand. Dazu gehört u.a. auch der Beitrag für die private Zahnzusatzversicherung. (maa)

321747 am 24.07.2021 um 13:44 Uhr
Weitere Zusatzversicherungen

Kann z.B. auch eine Zahnzusatzversicherungen abgesetzt werden?

Profilbild Stiftung_Warentest am 01.07.2021 um 09:37 Uhr
Vorsorgeaufwendungen

@TRachinger: Auf jeden Fall sollten Sie die Korrektur Ihres Steuerbescheides für 2019 und 2020 einfordern und innerhalb der einmonatigen Frist Einspruch gegen die Steuerbescheide einlegen, damit das Finanzamt die freiwilligen Beiträge als Sonderausgaben berücksichtigt. Denn anders als die Pflichtbeiträge meldet die Rentenkasse die zusätzlichen freiwilligen Beiträge nicht! automatisch ans Finanzamt. Ihre Zusatzbeiträge, die Sie 2020 in die Rentenkasse eingezahlt haben, müssen Sie in der Steuererklärung für 2020 geltend machen. Was schon 2019 gezahlt wurde, kommt in die Steuererklärung für 2019. Der konkrete Betrag kommt jeweils in die Zeile 6 der Anlage Vorsorgeaufwand, die mit dem Hauptvordruck eingereicht wird. Als Beleg dient die „Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt“ von der Rentenkasse.
(dda)

TRachinger am 30.06.2021 um 15:13 Uhr
Vorsorgeaufwendungen

Wir haben freiwillige Beiträge für die Rentenversicherung meiner Frau in den Jahren 2019 und 2020 einbezahlt. Diese Beiträge wurden in der Anlage RV bei der Steuererklärung geldtend gemacht. Das Finanzamt hat folgende Bemerkung geschrieben:
"Die Eintragungen zu den freiwilligen Beiträgen in die gesetzliche RV wurden entfernt. Es liegt keine Übermittlung des RV-Trägers vor."
Es wurden keine Unterlagen eingefordert, obwohl Beitragsbescheinigungen vorliegen, ob eine Übermittlung stattfindet, konnte mir weder die Deutsche Rentenversicherung Bund noch das Finanzamt sagen.
Frage: Was kann man hier machen? Widerspruch einlegen und auf die Belege verweisen, Übermittlung nochmal anstossen lassen und wenn ja wo?
Vielleicht können Sie oder einer Ihrer Leser mir helfen und eigene Erfahrungen mitteilen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 24.02.2020 um 13:24 Uhr
Spendenvortrag möglich

@dd0815: Herzlichen Dank für Ihren ergänzenden Hinweis. (PH)