Ein Arbeitnehmer, der in seiner elektronischen Erklärung den Lohn richtig angegeben hat, muss im Nach­hinein nicht mehr Steuern zahlen. Der Finanz­beamte hatte ignoriert, dass der Chef des Mannes weniger Lohn gemeldet hatte. Er hatte die falschen Daten ungeprüft über­nommen und zuwenig Steuern fest­gesetzt. Da das kein Rechen- oder Schreib­fehler war, kann das Amt nichts mehr ändern, entschied das Finanzge­richt Nieder­sachsen (Az. 3 V 226/14).

Dieser Artikel ist hilfreich. 3 Nutzer finden das hilfreich.