Bislang lehnen Finanz­ämter Adoptions­kosten als außergewöhnliche Belastung ab, weil sie nicht zwangs­läufig sind. Kosten für eine künst­liche Befruchtung dagegen sind absetz­bar. Der Bundes­finanzhof muss klären, ob das eine Ungleichbe­hand­lung ist. Adoptiv­eltern sollten Einspruch einlegen, ihre Kosten angeben und auf das Aktenzeichen VI R 60/11 hinweisen, das aber vermutlich demnächst ausgetauscht wird.

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