Behinderte, die auf ständige Begleitung angewiesen sind, dürfen auch für Begleiter auf Urlaubsreisen bis zu 767 Euro im Jahr als außergewöhnliche Belastungen abziehen. Das hat der Bundesfinanzhof im Fall eines schwer Körperbehinderten entschieden (Az. III R 58/98). Bis zu diesem Betrag sind Fahrt-, Unterkunfts-, Verpflegungskosten für den notwendigen Begleiter anzuerkennen. Diese Ausgaben können Behinderte genau wie private Kfz-Kosten (70 Prozent behindert plus Kennzeichen G) zusätzlich zum Pauschbetrag geltend machen.

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