Steuererklärung 2016

Tipp 2: Mit Bildungs­kosten sparen

Steuererklärung 2016 - Spielend Steuern sparen
© Stiftung Warentest

Hatten Sie als Arbeitnehmer Ausgaben für Seminare, Bildungs­urlaub oder Fort­bildungen? Dann können Sie damit Ihre Steuerlast drücken.

Inhalt

Weiterbildung. Listen Sie Ihre eigenen Kosten für Teil­nahme­gebühren, Reise­kosten oder Arbeits­mittel formlos auf.

Eintragen: Tragen Sie den Gesamt­betrag Ihrer Fort­bildungs­kosten in Zeile 44 in die Anlage N ein.

Erst­ausbildung. Zählen auch Kosten für ein Erst­studium oder die Erst­ausbildung als Werbungs­kosten oder darf das Finanz­amt sie als Sonder­ausgaben begrenzen? Diese Streitfrage steht noch beim Bundes­verfassungs­gericht auf dem Prüf­stand (BVerfG, Az. 2 BvL 23/14 und Az. 2 BvL 24/14).

Eintragen: Rechnen Sie Ausgaben für Erst­studium oder -ausbildung als Werbungs­kosten in Anlage N, Zeile 44 ab, auch wenn sie nur als Sonder­ausgaben anerkannt sind. Haben Sie noch keine Einnahmen, beantragen Sie den Verlust­vortrag im Mantelbogen, Zeile 2.

Bildungs­kredit. Konto­gebühren, Zinsen und Ausgaben für einen Kredit machen Sie in Anlage N, Zeilen 46 bis 48 geltend.

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