Damit die Mark im Jahr 2002 auch aus den Finanzamtsstuben verschwinden kann, hat das Bundesfinanzministerium einen Gesetzentwurf zur Umrechnung in Euro veröffentlicht. Der Gesetzgeber zeigt sich großzügig. "Als Beitrag für die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz des Euro bei den Bürgern" hat er zugunsten der Steuerzahler aufgerundet. So soll zum Beispiel der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 2.000 Mark künftig 1.026 Euro betragen. Die exakte Rechnung hätte nur 1.022,58 Euro ergeben.

Das Nachsehen haben Bund, Länder und Gemeinden. Sie müssen gemäß Entwurf in den Jahren 2002 bis 2005 mit rund 2,5 Milliarden Mark weniger in der Haushaltskasse rechnen.

Den Entwurf des "Gesetzes zur Umrechnung und Glättung steuerlicher Euro-Beträge" gibt es unter www.bundesfinanzministerium.de

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