Fehler 2: Gesamt­betrag der Einkünfte ist zu hoch

Weil sich unser Paar gemein­sam veranlagen lässt, addiert das Finanz­amt im Bescheid die Arbeits­einkünfte der beiden Partner. Hier kommen auch andere Einkünfte wie Miet­einnahmen abzüglich der Werbungs­kosten hinzu. Je höher der Gesamt­betrag der Einkünfte, desto höher ist die zumut­bare Belastung, bis zu der Steuerzahler für außergewöhnliche Belastungen wie Krank­heits­kosten allein aufkommen müssen. Allein­erziehende achten darauf, dass vorher 1 308 Euro Entlastungs­betrag abgehen. Steuerzahler, die 2013 bereits 65 Jahre oder älter waren, achten auf den Alters­entlastungs­betrag.

Steuer­bescheid 2013 prüfen Special

Fehler. Das Finanz­amt hat beim Ehemann 2 000 Euro für die Trainer­ausbildung unter den Tisch fallen lassen.

Einspruch.„Die erklärten Fort­bildungs­kosten gehören zur künftigen Tätig­keit als Fußball­trainer im hiesigen Verein. Da der Verein sie nicht erstattet, sind sie vorweggenom­mene Betriebs­ausgaben für die selbst­ständige Tätig­keit – und zwar unabhängig davon, dass ich als Trainer bis zu 2 400 Euro Aufwands­entschädigungen steuerfrei erhalten darf (BFH, Az. XI R 61/04). Für 2013 sind 2 000 Euro Verlust zu berück­sichtigen.“

Ersparnis. Durch die 2 000 Euro Verlust sinken die Abgaben um 632 Euro.

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