Steuerberater Wann er sinn­voll ist und wie er möglichst viel bringt

03.06.2019
Steuerberater - Wann er sinn­voll ist und wie er möglichst viel bringt
Um Streit – etwa ums Honorar – zu vermeiden, ist es sinn­voll, wenn Mandant und Steuerberater einen Vertrag schließen. Das empfiehlt die Bundes­steuerberaterkammer. © iStockphoto

Für viele Freiberufler, Gewer­betreibende und andere Selbst­ständige ist die Sache klar: Sie holen sich Hilfe vom Steuerberater, um im Umgang mit Einkommensteuer, Umsatz­steuer und Gewerbe­steuer den Über­blick zu behalten.* Doch auch für Angestellte, Beamte oder Rentner kann es sinn­voll sein, einen Experten in Steuerfragen einzuschalten. Die Steuer­experten der Stiftung Warentest erklären, wann sich das lohnt und wie viel es kostet.

Inhalt

Hilfe bei speziellen Fragen

Nicht jeder Steuerzahler braucht einen Berater, um seine Steuererklärung anzu­fertigen. Oft reicht hierfür auch ein gutes Steuerprogramm. Plant aber etwa ein Paar, eine kleine Wohnung zu kaufen, um sie zu vermieten, ist es sinn­voll, vorab Steuerfragen zu klären, um die Gestaltungs­möglich­keiten beim Immobilien­erwerb auszunutzen.

Das bietet das Steuerberater-Special der Stiftung Warentest

Entscheidungs­hilfe.
Wir sagen Ihnen, wann sich ein Steuerberater für Sie lohnt und wann ein Lohn­steuer­hilfe­ver­ein die bessere Alternative ist. Wir zeigen, welche Kosten für einen Steuerberater anfallen und was er dafür leisten muss.
Check­liste.
Auch Steuerberater machen Fehler. Wir erklären, wie Sie auf mögliche Fehler des Beraters am sinn­vollsten reagieren sollten und bei welchen Fehlern der Berater den entstandenen Schaden ersetzen muss.
Heft­artikel.
Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Artikel aus Finanztest 6/2019.

Steuerberater haben umfang­reiche Pflichten

Steuerberater müssen ihren Mandanten umfassend bei der Erfüllung der steuerlichen Pflichten helfen und beraten, ungefragt auf alle steuerlichen Chancen und Risiken hinweisen und den sichersten Weg zur angestrebten Steuerersparnis weisen. Das hat der Bundes­gerichts­hof mehr­fach fest­gehalten. Das heißt aber nicht, dass der Mandant damit komplett aus der Verantwortung ist. Wer die Regeln kennt – also weiß, was er als Mandant wissen muss und wofür der Steuerberater zuständig ist –, kann viel Ärger vermeiden und gemein­sam mit seinem Berater das Optimum heraus­holen.

Leser­aufruf

Welche Erfahrungen haben Sie mit ­Ihrem Steuerberater gemacht? War Ihre Zusammen­arbeit erfolg­reich oder hat es Schwierig­keiten gegeben, etwa Streit nach einem Fehler? Wie konnten Sie sich in Konfliktfällen einigen? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit unter: steuerberater@stiftung-warentest.de

Per Post an

Stiftung Warentest
Finanztest
„Steuerberater“
­Lützowplatz 11–13
10785 Berlin.

* Passage korrigiert am 4. Juni 2019

03.06.2019
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