Mandanten können ihrem Steuerberater ein Erfolgshonorar vorschlagen, wenn er für sie Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen oder klagen soll. Das senkt ihr Kostenrisiko.

Lässt sich der Steuerberater auf ein Erfolgshonorar ein, berechnet er gar nichts oder weniger als die übliche Gebühr, wenn er keinen Erfolg hat. Im Erfolgsfall bekommt er dagegen ein höheres Honorar.

Für eine Klage, die 3 000 Euro Steuerersparnis bringt, kann das Erfolgshonorar zum Beispiel 1 500 Euro betragen (0 Euro Gebühr + 50 Prozent vom Streitwerterfolg). Regulär beträgt die Prozess- und Verhandlungsgebühr 398 Euro. Das muss in der Vereinbarung über das Erfolgshonorar stehen, damit der Mandant den Unterschied sieht. Die Vereinbarung muss außerdem schriftlich sein.

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