Steuer­änderungen 2023 Wie Sie von Steuer-Entlastungen profitieren

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Steuer­änderungen 2023 - Wie Sie von Steuer-Entlastungen profitieren
Geld­geschenke. Home­office-Pauschale, Sparerpausch­betrag – die Steuer­änderungen bringen fast allen ein Plus. © Getty Images / EyeEm / Mohd Fildraus Halimi

Mehr Kinder­geld, höhere Frei­beträge, weniger Steuern: Wir zeigen die wichtigsten Steuer­änderungen für 2023 und sagen, wie Sie die größte Ersparnis heraus­holen.

Steuer­änderungen 2023 Wie Sie von Steuer-Entlastungen profitieren

Inflation und Preissteigerungen machen im Moment vielen Haushalten zu schaffen. Einen Ausgleich sollen neu beschlossene Steuer­entlastungen für das Jahr 2023 bringen. Die gute Nach­richt: Fast alle Steuerzah­lerinnen und Steuerzahler profitieren.

Die Stiftung Warentest verschafft Ihnen einen Über­blick über die wichtigsten Neuerungen. Sie erfahren, welche Änderungen Ihnen auto­matisch zugute­kommen und für welche Sie selbst aktiv werden müssen. Außerdem sagen wir, wie viel Sie sparen können und wie Sie bei Ihrer Steuererklärung das meiste heraus­holen.

Warum sich der Ratgeber Steuer­änderungen 2023 für Sie lohnt

Wissen, was Sie sparen

Die allermeisten zahlen dank des angepassten Steuer­tarifs und ange­hobenen Grund­tarifs 2023 weniger Einkommensteuer. Unsere Tabelle zeigt, wie viel Sie bei welchem Einkommen sparen.

Wissen, was Sie tun können

Um von einigen neuen Regeln zu profitieren, müssen Sie handeln. Wir geben Tipps, wie Sie für 2023 mit dem Finanz­amt abrechnen und Ihre Steuer­vorteile beantragen.

Steuer­änderungen 2023 Wie Sie von Steuer-Entlastungen profitieren

Höherer Grund­frei­betrag: So sparen alle

2023 steigt der Grund­frei­betrag – das bedeutet, ein größerer Teil Ihres jähr­lichen Einkommens bleibt steuerfrei. Außerdem wurde der Einkommensteuer­tarif an die Inflation angepasst. Höhere Steuersätze greifen nun erst bei höherem Einkommen.

Diese Tarif­änderungen kommen fast allen Steuerzah­lerinnen und Steuerzah­lern zugute – verglichen mit dem Vorjahr können sie dadurch je nach Einkommen mehr als 1 000 Euro sparen. Ihre persönliche Ersparnis finden Sie mithilfe unserer Einkommensteuer­tabelle heraus.

Das Spar­potenzial voll ausschöpfen

Noch mehr sparen können Sie, wenn Sie selbst aktiv werden und zum Beispiel die erweiterte Home­office-Pauschale in der Steuererklärung geltend machen. Anle­gerinnen und Anleger sollten den Frei­stellungs­auftrag bei Ihrer Bank anpassen.

Wer eine Immobilie besitzt, kann sich die neuen Steuer­regeln für Photovoltaikanlagen zunutze machen oder eine vermietete Wohnung künftig schneller abschreiben. In unserem Artikel erfahren Sie, wie Sie beim Finanz­amt das Maximum heraus­holen.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 03.01.2023 um 13:53 Uhr
Umsatzsteuer Einspeisevergütung / Eigenverbrauch

@kurtgeisel: Für umsatzsteuerpflichtige Anlagenbetreiber gilt weiterhin der Umsatzsteuersatz von 19% auf die Einspeisevergütung und den Wert des selbstgenutzten Stroms.
Der Steuersatz von 0 Prozent gilt seit 1. Januar nur für die Lieferung und Installation von PV-Anlagen und Speichern (ggf. auch für Erweiterungen oder den Austausch von Komponenten).

kurtgeisel am 21.12.2022 um 14:04 Uhr
Photovoltaik Umsatzsteuer ab 2022/2023

Wenn man trotz Größe der Solaranlage unter 10 kWp zwecks Erstattung der Mehrwertsteuer auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet hat, musste man bisher regelmäßig (i. d. R. quartalsweise) Umsatzsteuer-Voranmeldungen machen. Entfällt dies ab sofort, weil mit der neuen Gesetzeslage rückwirkend zum 01.01.2022 solche Kleinanlagen grundsätzlich steuerbefreit sind? Im konkreten Fall liegt - abgesehen vom Betrieb der Solaranlage - keinerlei selbstständige Tätigkeit vor.

Krmpfndl am 14.02.2022 um 17:34 Uhr
Elster für Ruheständler

Zwar stellen die Finanzbehörden immer mehr auf „digital“ um, womit ein Heimcomputer unumgänglich wird, dessen Anschaffungskosten hingegen steuerpflichtige Ruheständler dann aber nicht steuerlich geltend machen können, weil sie ja keinen Heimcomputer brauchen und dieser ohnehin nur als Werbungskosten bei Erwerbstätigen anerkannt wird. Hier wäre Handlungsbedarf.

DiRo2015 am 13.02.2021 um 17:42 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 28.01.2021 um 14:38 Uhr
Warum zahle ich mehr?

@alleinerziehend: Ein bisschen mehr Mühe können Sie von Ihrem Arbeitgeber schon erwarten. Schließlich ist er für die Richtigkeit der Abrechnung zuständig. Mindestens kann er Ihnen aber sagen, wer Ihre Abrechnung gemacht hat und einen Kontakt zu diesem Dienstleister herstellen. Sonst können Sie sich auch noch an den örtlichen Lohnsteuerhilfe-Verein wenden, die sich die Abrechnung einmal ansehen können. (PH)