Bildung und Wehr­dienst

Ungüns­tiger wird die Steuer­abrechnung für viele Jugend­liche.

Ausbildung. Voll­zeitstudenten können pauschal nur noch 30 Cent je Kilo­meter für die einfache Entfernung von der Wohnung zur Ausbildungs­stätte abrechnen, wenn sie ein Studium oder eine Bildungs­maßnahme ohne Arbeits­verhältnis absol­vieren.

Verpflegungs­pauschalen gibt es an Uni- und Hoch­schul­tagen nur noch für Studenten mit Zweit­wohnung am Ausbildungs­ort. Sie haben ihren Lebens­mittel­punkt an einem anderen Ort, wohnen aber nicht mehr bei den Eltern. Für ihr Doppelleben gelten 2014 ebenfalls neue Regeln (siehe Doppelter Haushalt).

Wehr­dienst. Freiwil­lige, die ihren Wehr­dienst ab 1. Januar 2014 starten, erhalten nur noch den Wehr­sold steuerfrei. Wehr­dienst­zuschläge, Weihnachts- und Entlassungs­geld sind ebenso steuer­pflichtig wie kostenlose Verpflegung und Unterkunft.

Das Verteidigungs­ministerium erwartet, dass die Lohn­steuer in der Regel maximal 30 Euro im Monat beträgt, das erste Mal nach elf Monaten fällig ist und nur alle trifft, die länger Dienst leisten. Doch das ist nur die halbe Wahr­heit. In dem Jahr, in dem der Dienst beginnt oder endet, fällt oft Lohn an. Und es kann sein, dass der Ehe- oder einge­tragene Lebens­partner Einkommen versteuern muss. Auch dann erhält das Finanz­amt 2014 oft mehr Steuern als bisher.

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