Doppelter Haushalt

Nehmen Arbeitnehmer sich an ihrer ersten Tätig­keits­stätte aus beruflichem Grund eine Zweit­wohnung, erkennt das Finanz­amt für die Bleibe künftig maximal 1 000 Euro im Monat an. Damit sind Einrichtungs-, Miet- und Betriebs­kosten oder Abschreibungen für Eigentums­wohnungen abge­deckt.

Es reicht, wenn im Jahres­durch­schnitt 1 000 Euro im Monat zusammen­kommen. Gibt ein Arbeitnehmer etwa im Januar 800 Euro aus und im Februar 1 200 Euro, weil er Möbel kauft und Betriebs­kosten nach­zahlt , über­schreitet er sein Limit nicht.

Damit das Finanz­amt die doppelte Haus­halts­führung anerkennt, muss die Heimatwohnung der Lebens­mittel­punkt bleiben. Ab 2014 ist es Pflicht, dass Arbeitnehmer dort mehr als 10 Prozent der Haus­halts­kosten über­nehmen, wenn sie allein­stehend sind.

Die Unterkunft am Arbeits­ort muss beruflich nötig sein. Davon kann das Finanz­amt künftig ausgehen, wenn diese von der ersten Tätig­keits­stätte weniger als halb so weit entfernt ist wie die Heimatwohnung.

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