Steuer­änderungen 2013 Meldung

Die Steuer­einnahmen stiegen 2012 um über 5 Milliarden Euro. Doch die tatsäch­lich für 2013 umge­setzten Entlastungen sind für Steuerzahler geringer als ursprüng­lich geplant.

Steuer­tarif

Steuer­änderungen 2013 Meldung

Anders als versprochen wird es vor­erst keine Verbesserung des Einkommensteuer­tarifs geben. Der Vermitt­lungs­ausschuss von Bundes­tag und Bundes­rat konnte sich in der Frage nicht einigen. Der Tarif sollte angepasst werden, damit von Lohn­erhöhungen mehr im Portmonee bleibt. Zumindest wird aber der steuerfreie Grund­frei­betrag etwas steigen: 2013 um 126 Euro auf 8 130 Euro und im Jahr 2014 um weitere 224 Euro. Das war nötig, damit das Existenz­minimum für jeden steuerfrei gestellt bleibt. Steuerzahler werden aber letzt­lich viel weniger entlastet als geplant.

Vom Tisch

Vom Tisch ist die Steuer­förderung für Haus- und Wohnungs­besitzer, die energiesparend sanieren. Dafür gibt es eine KfW-Förderung. Auch das Steuer­abkommen mit der Schweiz, das die Bundes­regierung ausgehandelt hatte, scheiterte im Vermitt­lungs­ausschuss. Es sah vor, illegal in die Schweiz gebrachtes Vermögen pauschal nach­zuver­steuern.

Minijobs

Fest steht, dass jeder in einem Minijob bis zu 450 Euro im Monat steuerfrei verdienen darf. Bisher lag die Grenze bei 400 Euro. Neuerdings sind Minijobber, die ab dem 1. Januar 2013 beginnen, in der gesetzlichen Rentenkasse versicherungs­pflichtig. Davon können sie sich aber befreien lassen. Wollen sie die Befreiung, müssen sie das ihrem Chef schriftlich mitteilen. Dann entfällt ihr Eigen­anteil und nur der Chef zahlt die Pauschale. Weitere Infos gibt es unter www.minijob-zentrale.de.

Dieser Artikel ist hilfreich. 6 Nutzer finden das hilfreich.