Ohne Prognose: Für Vermieter

Route 66. Wer eine Wohnung verbilligt an Verwandte oder andere vermietet, muss seit Januar 2012 mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Miete verlangen, um alle Werbungskosten voll absetzen zu können. Ist die Miete niedriger, übernimmt das Finanzamt die Werbungskosten nur teilweise. Beträgt die verlangte Miete beispielsweise 60 Prozent der ortsüblichen Miete, darf der Vermieter auch nur 60 Prozent seiner Ausgaben als Werbungskosten absetzen. Bisher lag die Grenze bei 56 Prozent, und für den Bereich zwischen 56 und 75 Prozent wurde eine Prognoserechnung über 30 Jahre fällig. Die entfällt ab sofort.

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