Weniger Bürokratie: Für Eltern

Für Kinder bis 14. Eltern können die Betreuungskosten für Kinder bis zum 14. Geburtstag nun generell als Sonderausgaben abrechnen, auch wenn die Kosten nicht aus beruflichen Gründen entstanden sind. Das Finanzamt erkennt zwei Drittel der Kosten von höchstens 6 000 Euro im Jahr an, maximal also 4 000 Euro.

Für Kinder über 18. Bis zum 25. Geburtstag kann es Kindergeld und andere Kinderförderungen geben, wenn der Nachwuchs eine Ausbildung absolviert. Dabei spielen ab 2012 die eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes keine Rolle mehr. Auch der Ausbildungsfreibetrag wird nicht gekürzt. Ist das Kind nach der ersten Ausbildung auf Stellensuche oder beginnt eine weitere Ausbildung, gibt es nur noch Kindergeld, wenn der Nachwuchs nebenher nicht mehr als 20 Wochenstunden regelmäßig arbeitet. Für freiwillige Dienste im In- und Ausland kann es während der Dienstzeit weiter Kindergeld geben.

Für getrennt lebende Eltern. Sie können sich den halben Kinderfreibetrag des anderen Elternteils auch übertragen lassen, wenn der Ex-Partner aus finanziellen Gründen der Unterhaltspflicht nicht nachkommt. Getrennt lebende Mütter oder Väter dürfen aber den halben Betreuungsfreibetrag des Expartners nur auf sich übertragen lassen, wenn dieser nicht begründet widerspricht.

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