An den Kosten für Umzüge aus beruflichen Gründen können Steuerzahler das Finanzamt etwas mehr beteiligen. Die Pauschalen wurden geringfügig erhöht. Für Umzüge ab Juli 2003 können jetzt etwa zwei Prozent mehr abgesetzt werden, ab 1. August 2004 wird es noch einmal etwa ein Prozent mehr. Neben dem Wechsel von Arbeitsort oder Arbeitsplatz akzeptieren die Finanzbeamten meist auch einen Umzug, durch den sich der Arbeitsweg um mindestens eine Stunde verkürzt. Anstelle der Pauschalen können auch tatsächliche Ausgaben als Werbungskosten geltend gemacht werden, zum Beispiel für neue Gardinen, Trinkgelder an Möbelpacker, Kosten für Telefon- und Kabelanschluss, Ummelden von Personalausweis und Führerschein, neue Schulbücher für die Kinder (BMF-Schreiben, Az. IV C 5–S 2353–167/03).

Dieser Artikel ist hilfreich. 274 Nutzer finden das hilfreich.