Sternengucker von Celestron Schnelltest

Celestron SkyScout.
Preis: 275 Euro.

Wer manchmal nachts in den Sternenhimmel sieht und sich fragt, wie dieser oder jener funkelnde Lichtpunkt wohl heißen mag oder welcher von ihnen wohl der Saturn ist, für den könnte der SkyScout von Celestron ein schönes Spielzeug sein.

Navigator für den Sternenhimmel

Das Gerät kann beides beantworten: Zum einen kann man damit einen Himmelskörper anvisieren, per Knopfdruck identifizieren und er­klären lassen. Zum anderen kann man auf dem Display einen von Tausenden gespeicherten Sternen, Planeten, Galaxien oder Konstellationen auswählen und dann seinen Blick auf das ge­suchte Objekt dirigieren lassen.

Nur im Freien

Dafür verwendet der SkyScout einen GPS-Empfänger, einen Schwerkraftsensor und einen elektronischen Kompass, um seinen Standort und seine vertikale und horizontale Ausrichtung zu ermitteln. Da GPS und Kompass störanfällig sind, funktioniert das Ganze nur im Freien und in ausreichender Entfernung zu störenden Magnet­feldern, wie sie etwa Autos oder Metallgeländer umgeben.

Display schwer lesbar

Ein Kritikpunkt ist das Display: Wenn sich das Auge an die nächtliche Dunkelheit angepasst hat, ist die kontrastarme LCD-Anzeige schwer abzulesen. Auch wäre es schön, wenn sich das Gerät statt nur mit Alkalibatterien auch mit wiederaufladbaren Akkus betreiben ließe. Doch alles in allem macht das „persönliche Planetarium“ seine Sache gut. Ob es den Preis von 275 Euro wert ist, hängt wohl davon ab, wie groß die Leidenschaft für die Sterne ist.

test-Kommentar

Trotz Schwächen im Detail ist der SkyScout ein nützliches Werkzeug für Hobby-Astronomen.

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