Musik hören zu Hause So gestalten Sie Ihr Sound-Netz­werk

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CD und Schall­platte war gestern. Heute kommt Musik vom Streamingdienst, von der Netzwerkfestplatte, vom Smartphone. Es gibt verschiedene Wege, sie von dort zum Gehör zu bringen: Wer Musik im Haus verteilen will, setzt auf WLan-Lautsprecher. Moderne Receiver sind oft schon netz­werk­fähig, ältere lassen sich mit WLan-Empfängern nach­rüsten. Güns­tige Bluetooth-Adapter bringen Musik vom Handy auf die alte Stereo­anlage. Bluetooth-Boxen ersetzen das Radio in Küche oder Bad. Die Stiftung Warentest hat all diese Geräte getestet und erklärt, welches für welchen Zweck am besten ist.

Sound zu Hause – Tests der Stiftung Warentest

Unsere Tests für Ihren Hörgenuss

Die Stiftung Warentest hat alle Test­ergeb­nisse, die Sie brauchen! WLan-Funk­laut­sprecher verteilen die Musik drahtlos in allen Räumen. Netz­werk­fähige Receiver ersetzen den alten Verstärker und fungieren als Multimediazentrale – teils sogar als Heim­kino­anlage ausbaubar. WLan-Empfänger holen die analoge Stereo­anlage ins Netz­werk. Güns­tige Bluetooth-Adapter bringen Musik von Handy und Tablet direkt auf die alte Anlage. Bluetooth-Boxen lassen sich dank Akku auch unterwegs nutzen.

Test WLan-Funklautsprecher Kabelloser Klang im ganzen Haus
Test Netzwerk-Receiver Verstärker mit Netz­werk­funk­tionen an Bord
Test WLan-Empfänger Die alte Anlage komfortabel ins Heimnetz einbinden
Test Bluetooth-Empfänger Günstig vom Handy auf die Anlage streamen
Test Bluetooth-Lautsprecher Für daheim und unterwegs

WLan-Laut­sprecher – Kabellos im ganzen Haus

Musik hören zu Hause - So gestalten Sie Ihr Sound-Netz­werk
Vernetzt ohne Kabel. Per Funk­netz­werk beschallen WLan-Boxen auch mehrere Räume. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Die Musik soll nicht nur im Wohn­zimmer sondern auch in Küche, Bad oder Schlaf­zimmer erklingen? Das Zauber­wort hierfür lautet „Multiroom“. Als Einstieg bieten sich WLan-Funk­laut­sprecher an. Per App lassen sich damit das ganze Haus, aber auch einzelne Räume separat mit Musik versorgen – von Streaming-Diensten, Netz­werk­speichern oder vom Handy. Ganz ohne Kabelsalat, denn die Musik kommt über WLan auf die Box. Lediglich eine Steck­dose brauchen die vernetzten Laut­sprecher.

Mit der richtigen Kombination aus Funk­laut­sprechern und netz­werk­fähigem Verstärker oder WLan-Empfänger geht noch mehr: Nutzer können damit zum Beispiel Musik von CD oder Schall­platte in andere Räume streamen. Hier lesen Sie, welche Laut­sprecher am besten sind und wie Multiroom funk­tioniert:

Test WLan-Funklautsprecher
FAQ Funklautsprecher
Absolut Flexibel So geht Multiroom

Netz­werk-Receiver: Audiozentrale im Wohn­zimmer

Musik hören zu Hause - So gestalten Sie Ihr Sound-Netz­werk
Für das volle Programm. Ein vernetzter Receiver verteilt den Sound, nach Wunsch auch fürs Heim­kino. © plainpicture / S. Edwards, Stiftung Warentest (M)

Der alte Verstärker im Wohn­zimmer bringts nicht mehr, die Boxen sind aber noch gut? Moderne Receiver haben Lan, WLan, Bluetooth und Internet­radio an Bord und bieten viele Anschlüsse für analoge und digitale Musikquellen. Selbst der gute alte Platten­spieler lässt sich mit modernen Geräten verbinden. Auch die alten Laut­sprecher können bleiben.

Wer nur Musik hört, wählt einen Stereo-Receiver. Wer Heim­kino-Feeling beim Filmgu­cken wünscht, braucht einen AV-Receiver und fünf bis sieben Laut­sprecherboxen für Raum­klang. Mit passenden WLan-Laut­sprechern lässt sich der Netz­werk-Receiver auch zum Multiroom-System zusam­menschalten. Wir haben AV-Receiver und Stereo-Receiver mit Netz­werk­funk­tion im Test­labor auftreten lassen:

Test Netzwerk-Receiver

WLan-Empfänger: Stereo­anlage ins Netz­werk holen

Musik hören zu Hause - So gestalten Sie Ihr Sound-Netz­werk
Die alte Stereo­anlage ist noch gut? Mit einem WLan-Empfänger bringen Sie sie ins häusliche Sound-Netz­werk. © iStockphoto, Stiftung Warentest (M)

Sie wollen Ihre gute alte Stereo­anlage weiter nutzen, aber damit jetzt auch Musik von Streaming-Diensten, Netz­werk­fest­platte oder dem Handy hören? Mit einem WLan-Empfänger lassen sich all diese digitalen Musikquellen auf die analoge Anlage bringen. Auch lässt sich damit die bewährte HiFi-Technik in ein modernes Multiroom-System integrieren. Im Jahr 2017 hat die Stiftung Warentest 12 WLan-Empfänger geprüft:

Test WLan-Empfänger

Bluetooth-Empfänger: Güns­tige Nach­rüstlösung

Einfach und günstig lassen sich in die Jahre gekommene Stereo­anlagen mit Bluetooth nach­rüsten. Mithilfe einfacher Bluetooth-Empfänger können Smartphone, Tablet oder Notebook die Musik per Kurz­stre­cken­funk direkt zur Anlage beamen. Eine simple Lösung für alle, die auf Netz­werk­funk­tionen wie Multiroom verzichten können und Musik meist nur von einem Gerät hören. Gute Bluetooth-Dongles gibt es bereits für rund 20 Euro. Welcher Adapter der beste ist, verrät der ausführ­liche Test von 11 Bluetooth-Empfängern aus dem Jahr 2017:

Test Bluetooth-Empfänger

Bluetooth-Laut­sprecher: Für daheim und unterwegs

Musik hören zu Hause - So gestalten Sie Ihr Sound-Netz­werk
Über­all einsetz­bar. Dank einge­bautem Akku taugen Bluetooth-Boxen auch für unterwegs. © Stiftung Warentest / Thomas Voßbeck

Auch Bluetooth-Boxen spielen Musik direkt vom Handy oder Tablet. Mit einge­bautem Akku sind sie vor allem für den Einsatz unterwegs oder im Garten gedacht. Aber natürlich kann man sie auch zu Hause nutzen. Mit einer guten Stereo-Anlage können sie klang­lich nicht mithalten, aber als Ersatz fürs Küchen­radio taugen sie allemal. Sie Stiftung Warentest prüft regel­mäßig Bluetooth-Boxen in unterschiedlichen Größen- und Preisklassen:

Test Bluetooth-Boxen
Test WLan-Lautsprecher

Dieser Artikel wurde im Januar 2021 aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

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14 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

michael.liss am 12.01.2022 um 18:34 Uhr
Kabellos???

Die Überschrift "WLan-Laut­sprecher – Kabellos im ganzen Haus" ist einfach falsch und ärgerlich. Denn man braucht doch immer eine Stromleitung/einen Stromanschluss. Damit sind solche Geräte eben nicht "kabellos", sondern man muss sie immer in der Nähe einer Steckdose aufstellen oder eben mit Verlängerungsschnüren arbeiten. Ich finde, man sollte - auch wenn andere es nicht sind - schon korrekt bleiben. Schließlich bin ich nicht der Einzige, der wirklich kabellos Musik hören möchte.
MfG, Micharl Liß

Profilbild Stiftung_Warentest am 29.11.2021 um 12:35 Uhr
"CD und Schall­platte war gestern"

@Ger: Die Kritik, ältere Geräte zu diskriminieren, können wir nicht nachvollziehen. Wir geben im Bericht zahlreiche Hinweise, wie man auch alte Stereoanlagen oder ältere Boxen in ein Soundnetzwerk einbinden kann.

Ger am 29.11.2021 um 11:23 Uhr
Kommentar zu "CD war gestern" bitte beantworten

Sehr geehrte Stiftung Warentest, bitte antworten Sie doch auf meinen Kommentar vom 15.10.2021 um 22:01. Vielen Dank.

Ger am 15.10.2021 um 22:01 Uhr
"CD und Schall­platte war gestern"

Sehr geehrte Stiftung Warentest,
ja, es gehört zu Ihren Aufgaben, die neuesten Geräte zu testen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. Es gehört jedoch nach meiner Auffassung NICHT zu Ihren Aufgaben, ältere technische Geräte oder Sound-Medien zu diskriminieren - Sie setzen sich im Augenblick damit sogar in Widerspruch zu Ihrem Plattenspieler-Test vom 21.09.!
Bitte sehen Sie auch von der indirekten Diskriminierung ab, zumindest eine Aufrüstung älterer Technik, in erster Linie aber neue und neueste Geräte zu empfehlen. Diese sind samt und sonders Stromfresser, die schon dadurch die Umwelt schädigen, sich bald zu neuen Elektroschrottbergen türmen werden und rücksichtslosem Konsum sowie dem zerstörerischen Wettbewerb, 'stets der Beste zu sein', Vorschub leisten.
dann Empfehlungen auszusprechen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 16.02.2021 um 14:34 Uhr
externe Bt-Sender, Latenz

@calux: Siehe unsere Antwort auf Ihre Frage beim Test der Bluetooth-Lautsprecher:
https://www.test.de/Test-Bluetooth-Lautsprecher-4987334-0/
(Bu)