Unser Rat

Versicherung. Lassen Sie die Finger von Sterbegeldversicherungen! Viele Kunden zahlen im Laufe der Jahre viel mehr ein, als der Versicherer letztlich auszahlt.

Einmalanlage. Wenn Sie schon 3 000 oder 4 000 Euro gespart haben, sollten Sie sich nicht dazu überreden lassen, diese Summe als Einmalzahlung bei einem Versicherer anzulegen. Andere Anlagen erzielen eine höhere Verzinsung.

Vorsorge. Sie können schon heute mit einem Bestatter aushandeln, wie Sie einmal beerdigt werden wollen und was das kosten darf. Das Geld dafür können Sie zum Beispiel bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand in Düsseldorf anlegen. Informationen fordern Sie telefonisch unter 02 11/1 60 08 12 an.

Eine Alternative bietet die Bestattungstreuhand in Espelkamp, Telefon 0 700/
91 00 92 00.

Vergleich. Wenn Sie sich mit einer Sterbegeldversicherung sicherer fühlen, sollten Sie unbedingt vergleichen.

  • Rechnen Sie aus, wie viel Sie maximal einzahlen müssen: Beitrag x 12 x Jahre bis zum Ende der Beitragszahlung.
  • Prüfen Sie, wie viel der Versicherer auszahlt, wenn Sie schon in der Wartefrist sterben. Die volle Summe gibt es erst, wenn eine Frist von häufig 6 bis 48 Monaten schon verstrichen war. Vorher gibt es weniger Geld, oft zeitlich gestaffelt.
  • Wenn Sie Ihren Ruhestand im Ausland verbringen, sollte die Rückholung des Leichnams mitversichert sein. Das kann für die Hinterbliebenen nämlich sehr teuer werden. Achtung: Diese Leistung kann schon über die Auslandsreisekrankenversicherung oder die private Krankenversicherung versichert sein.

Hartz IV und Sozialhilfe. Sterbegeldversicherungen sind nicht Hartz-IV-fest. Der Rückkaufswert muss verbraucht werden, bevor die Arbeitsagentur bezahlt. Bezieht jemand im Alter Sozialhilfe, greifen die Sozialämter in aller Regel aber nicht auf Sterbegeldversicherungen zu. Auch kleinere Spareinlagen, die eindeutig für die Beerdigung zurückgelegt sind, zählen zum Schonvermögen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2063 Nutzer finden das hilfreich.