Steigende Mieten Meldung

Hamburg gehört zu den Städten, in denen das Wohn­geld besonders stark steigt.

Ab 2016 gibt es deutlich mehr Wohn­geld für Mieter mit geringem Einkommen. Rund 870 000 Haushalte sollen nach Angaben der Bundes­regierung profitieren. Besonders in Städten mit stark gestiegenen Mieten können mehr Menschen Wohn­geld beantragen.

Örtliches Miet­niveau entscheidend

Beispiel: Ein Hamburger Paar (ein Verdiener) mit zwei Kindern und 2 800 Euro Brutto­lohn im Monat geht zurzeit leer aus. Künftig erhält es ab einer Kaltmiete von 879 Euro einen Miet­zuschuss von 157 Euro. Wie hoch der Zuschuss im Einzel­fall ist, hängt vom Einkommen, der Zahl der Haus­halts­angehörigen und dem örtlichen Miet­niveau ab.

Tipp: Welche Veränderungen die sogenannte Miet­preisbremse für Mieter und Vermieter bringt, erklärt unser Special Was die Mietpreisbremse bewirkt.

Noch keine Wohn­geld­tabellen für 2016

Die Reform kommt spät. Sechs Jahre lang wurde das Wohn­geld nicht an die Miet­entwick­lung angepasst. Künftig wird die Höhe des Wohn­gelds alle zwei Jahre über­prüft. Die Wohn­geld­tabellen für 2016 gibt es noch nicht.

Tipp: Wohn­geld können Sie auch als Eigentümer beantragen, wenn Sie in Ihrer Wohnung leben. Für die Berechnung werden anstelle der Bruttokaltmiete die Kreditraten und Betriebs­kosten ohne Heizung und Warm­wasser angesetzt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 5 Nutzer finden das hilfreich.