Steak Meldung

Viele lieben Steak. Über den Genuss entscheiden die Wahl des Fleischstücks und die Art der Zubereitung.

Das Stück auswählen: Als wertvoll gilt das magere, zarte Filet vom Rind, das am Rücken unter der Wirbelsäule liegt. Es ist rar und teuer. Aus dem vorderen bis mittleren Rückenbereich, dem Roastbeef, werden das Rumpsteak, das Entrecôte und die Hochrippe geschnitten. Spezialitäten daraus sind das Ribeye, dem ein Fettpunkt den Namen gibt, und das T-Bone-Steak mit einem T-förmigen Knochen.

Die Herkunft kennen: Große Rindfleischregionen sind Nordamerika, Brasilien, Argentinien und Australien. Feinschmecker schätzen das Aberdeen Angus, eine schottische Rasse, die heute weltweit zu finden ist. Andere gute europäische Fleischrassen sind Charolais und Chianina. Je jünger ein Tier, umso zarter sein Fleisch.

Das Steak richtig braten: Saftig und zart soll ein Steak sein und kräftig-aromatisch schmecken. Zuerst wird das Fleisch, das Raumtemperatur haben sollte, kurz in einer heißen Pfanne angebraten, dann gewürzt und bei geringer Temperatur fertig gegart. Mögen Sie den Kern blutig, dann sollte das Fleisch noch weich sein und auf Fingerdruck nachgeben. Soll es medium sein, also einen rosa Kern haben, sollte es in der Mitte elastisch, am Rand fester sein. Ein durchgebratenes Steak gibt auch mittig kaum nach.
Tipp: Die Fleischdicke bestimmt die Garzeit. Veranschlagen Sie pro Zentimeter Höhe etwa eine bis eineinhalb Minuten Garzeit pro Seite.

Das steckt drin: Rindfleisch enthält viel Eiweiß, im Schnitt 20 Prozent. Filet hat etwa 4 Prozent Fett, Hochrippe 8 Prozent. Dazu liefert es Eisen, Zink, Selen und B-Vitamine. Läuft aus dem fertigen Steak rote Flüssigkeit aus, dann ist das Wasser und kein Blut.

Für die Umwelt: Steak und anderes Rindfleisch sollten nur gelegentlich auf dem Teller landen. Ihre Ökobilanz fällt schlecht aus. Rinder produzieren sehr viel vom Treibhausgas Methan.

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