Staubwedel und Mikrofasertücher im Test: Nur jedes zweite Produkt entfernt Staub gut

FAQ: Staub entfernen – so gehts am besten

Kaum sind Schrank, Tisch und Regal von Staubflocken befreit, schweben schon wieder neue Teilchen hernieder. Staub lässt sich nicht verhindern, aber zumindest in Grenzen halten. Doch welche Staub­entferner machen am besten sauber? Reicht einmal Wischen pro Woche aus? Ist es besser, erst zu saugen und dann zu entstauben − oder umge­kehrt? Hier finden Sie Antworten rund ums Thema Staub­entfernung.

Möglichst wenig Staub aufwirbeln

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Besser bei geöff­netem Fenster Staub wischen?

Lieber nicht. Grund­sätzlich kommt es darauf an, beim Putzen möglichst wenig Staub aufzuwirbeln. Lassen Sie deshalb die Fenster geschlossen, damit kein Luft­zug durch die Wohnung weht.

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Wie oft soll ich entstauben?

Wischen Sie regel­mäßig Staub. Haushalte, in denen Hausstaubal­lergiker leben, sollten zwei bis drei Mal pro Woche zur Tat schreiten. Abschließend können Sie mit einem leicht angefeuchteten Tuch nach­wischen. Das bindet die letzten Staub­partikel.

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Von oben nach unten putzen oder umge­kehrt?

Am besten immer von oben nach unten. Sonst rieselt der Staub womöglich auf gewischte, tieferliegende Areale.

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Zuerst Staub wischen und dann Saugen oder umge­kehrt?

Mit den gut Staub bindenden Produkten ist das eigentlich egal. Sie kommen aber schneller an ihre Grenzen als ein Staubsauger. Wenn etwa dicke Flocken auf den Fens­terbrettern liegen, macht es durch­aus Sinn, zuerst Staubsauger und Möbelbürste einzusetzen.

Tipp: Was Saug- und Wischroboter taugen, zeigt unser Saugroboter-Test.

Hausstaubal­lergiker

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Warum ist auf Möbeln und in Regalen liegender Hausstaub für Allergiker belastend?

Hausstaub ist Träger für All­ergene aller Art, zum Beispiel Pollen und Milbenkot. Durch die Bewegungen der Menschen wird in den Zimmern ständig Staub aufgewirbelt. So gelangen die All­ergene in Nasenhöhe und werden einge­atmet.

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Reicht es dann über­haupt, nur zwei bis drei Mal in der Woche zu wischen?

In der Regel ja. Das hängt aber auch von den örtlichen Gegebenheiten und der all­ergenen Belastung je nach Jahres­zeit ab.

Tuch oder Wedel, Baumwolle oder Mikrofaser

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Reicht ein Staubtuch aus Baumwolle aus?

Tücher aus Baumwolle schieben den Staub eher zusammen als ihn aufzunehmen. Oft fällt das wenige, was sie aufnehmen, größ­tenteils gleich wieder heraus. Verwenden Sie lieber gute Produkte aus Spezialfasern. Sie nehmen Staub besser auf und halten ihn auch besser fest als alther­gebrachte Staubtücher oder -wedel.

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Staubtücher zusammenknüllen oder ausbreiten?

Die Tücher am besten ausbreiten oder ein- bis zweifach falten - je nach Größe. Nicht zusammen­geknüllt verwenden, um möglichst viel Staub auf einmal zu entfernen. So können Sie auch verhindern, dass die Finger beim Wischen über den Stoff­saum rutschen.

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Was spricht für Wedel?

Einfach auf den Griff gezogen, entfernen gute Wedel Staub bequem und ohne dass die Finger schmutzig werden. Für einige Produkte lassen sich Teleskop­stiele kaufen. Damit können Sie auch ohne Leiter in höheren Regionen putzen – etwa auf dem Schrank.

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Muss ich Wegwerfwedel- und -tücher nach einem Mal Wischen entsorgen?

Nein. Nutzen Sie sie so lange, bis sie mit Staub „voll­geladen“ sind.

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Kann ich Wegwerfwedel und -tücher waschen?

Nein. Wenn die Staubwedel oder -tücher voller Staub sind, gehören sie in den Müll. Waschen Sie die Tücher nicht aus. Das zerstört ihre elektrostatische Wirkung.

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Wie wasche ich die Mehr­wegtücher schonend?

Am besten waschen Sie die Tücher bei 40 Grad ohne Bleiche mit Colorwaschmittel und trocknen sie auf der Leine.

Besser waschen als wegwerfen

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Warum sind wasch­bare Staubtücher für die Umwelt die beste Wahl?

In unserem Ökovergleich sind die geprüften Mikrofasertücher nach­haltiger als die Wedel im Test, die schon nach kurzem Gebrauch im Müll landen. Wegwerfwedel haben den höchsten Material­verbrauch. Zwar genügt jeweils ein Griff, aber neue Bezüge müssen verpackt, trans­portiert und entsorgt werden.

Bei Staub­tüchern sind Material­verbrauch und Müll­belastung dagegen vergleichs­weise gering. Einwegtücher werden zwar ebenfalls vergleichs­weise zügig entsorgt, sie wiegen aber sehr wenig und haben einen sehr geringen Verpackungs­aufwand pro Stück. Dennoch lohnt es sich, wasch­bare Tücher zu kaufen. Trotz Strom-, Wasser- und Wasch­mittel­verbrauchs ist ihr CO2-Fußabdruck noch mal kleiner als der von Einwegtüchern.

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