Staubsauger von Plus Schnelltest

Ein Markenstaubsauger für 59 Euro. Das klingt günstig. Plus verkauft den Progress PC4484 seit Montag als Aktionsangebot. Die Einkäufer der Stiftung Warentest brachten den Staubsauger sofort ins Labor. Dort musste das Gerät seine Saugkraft beweisen. Ergebnis: Der Staubsauger von Plus saugt nur mäßig. test.de sagt warum.

Probleme mit feinem Staub

Schön sieht es aus: Das Gehäuse in rot, Schlauch und Bedienelemente in schwarz. Optisch kann der Progress PC4484 aus dem Hause AEG auch mit teuren Staubsaugern konkurrieren. Beim Putzen macht der Staubsauger dagegen keine gute Figur. Trotz so genanntem HEPA-Feinfilter pustet der Plus-Sauger zu viel Feinstaub zurück ins Zimmer. Die Techniker der Stiftung Warentest vermuten undichte Stellen bei der Abluftführung im Gerät oder Qualitätsprobleme bei den Filtern. Das Staubrückhaltevermögen ist schlecht.

Staubaufnahme mangelhaft

Auch die Staubaufnahme vom Teppichboden will nicht recht funktionieren. Selbst bei leerer Filtertüte nimmt der Progress nicht viel Staub auf. Gute Staubsauger saugen deutlich besser. Fasern und Fussel lässt der Plus-Sauger oft auf dem Teppich zurück. Nur harte Böden macht der Progress ordentlich sauber. Das geht allerdings auch mit Wischlappen und Besen.

Handhabung ohne Tadel

In puncto Handhabung und Umwelteigenschaften reiht sich das Plus-Gerät in die Phalanx durchschnittlicher Staubsauger ein. Kein besonders Lob und kein besonderer Tadel. Mit einem Arbeitsgeräusch von 79,1 dB(A) dröhnt der Progress ähnlich laut wie andere Staubsauger auch.

Testkommentar: Kein Schnäppchen
Technische Daten: Das Plus-Angebot auf einen Blick

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