Staubsauger im Test

Akku-Staubsauger im Test: Wendige Sauger – nicht geeignet für jeden

Staubsauger im Test - Akkus­auger gegen Boden­staubsauger
Alles sauber. Manche Akku­staubsauger im Test halten auch mit Bodens­augern mit. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser, Getty Images

Akku-Staubsauger im Test zeigen: Gute Modelle kosten meist viel. Wo die Macken bei verschiedenen Modellen liegen, sehen Sie im Staubsauger-Test Produktfinder der Stiftung Warentest.

Staubsauger im Test Testergebnisse für 132 Staub­sauger

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Kabellose Staubsauger holen auf

Die kabellose Art Staub zu saugen liegt voll im Trend. Die Stiftung Warentest testet deswegen auch Akku-Staubsauger. Und lang­sam nähern sich die Geräte ihren kabel­gebundenen Kollegen an, die Testsieger können sogar mithalten: In 2020 und 2021 schnitten sechs Staubsauger ohne Kabel mit einem guten Gesamt­urteil ab. Insgesamt befinden sich jetzt Ergebnisse für 55 kabellose Staubsauger im Test in den Test­tabellen.

Mit dabei Marken wie Dyson, Bosch, Miele und Xiaomi. Wir sagen, für wen sich der Kauf eines Akkus­augers lohnt und welche Vorteile und Nachteile kabellose Sauger haben, welche die beste Saug­kraft aufweisen.

Sechs Akku-Staubsauger sind gut

27 Akku-Staubsauger hat die Stiftung Warentest in den Jahren 2020 und 2021 ins Labor geschickt. Die wendigen Sauger sind schnell zur Hand und ohne Kabel flexibel unterwegs. Saugen auf Hartboden klappt bei einigen Modellen gut, bei den Testsiegern auf Teppichboden und Hartboden mitunter sogar sehr gut.

Einige Modelle sind vergleich­bar mit Dyson, dem Akku­sauger-Pionier. Sogar Tier­haare bekommen sie vom Boden gesaugt. Das liegt an der Ausstattung der Sauger mit Elektrodüse samt rotierender Bürste.

Trotzdem sind nicht alle Geräte eine große Hilfe im Haushalt. Bei manchen ist die Saug­kraft auch weiterhin nicht stark genug oder sie verteilen beim Saugen zu viel feinen Staub im Raum.

Tipp: Viele Akkus­auger lassen sich mit wenigen Hand­griffen auch zum hand­lichen Kleinsauger umbauen Staubsauger mit Umbaufunktion. Der Kleinsauger kann aber - je nach Modell - auf Dauer recht schwer in der Hand liegen.

Hohe Akku-Leistung, kurze Saug­kraft

Vielen Akku-Staubsaugern im Test geht schnell die Puste aus. Ihre Lauf­zeit unter Voll­leistung beträgt oft nur rund 15 Minuten oder noch weniger. Immerhin: Der Trend geht mitt­lerweile zu kürzeren Akku-Lade­zeiten. Die Mehr­zahl der getesteten Stiels­auger, wie die Geräte im Elektrofach­handel auch heißen, brauchte zwischen zwei und vier Stunden Lade­zeit für den Akku. Sechs Stunden Warte­zeit wie in früheren Tests sind inzwischen eher die Ausnahme.

Akkus­auger: Viel Staub für Allergiker

Staubsauger im Test - Akkus­auger gegen Boden­staubsauger
Staubbox. Rausziehen, Staub in die Tonne, zurück in den Sauger. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Fast alle Akkus­auger arbeiten außerdem ohne Staubbeutel. Der Schmutz und Dreck landet bei ihnen in einer Staubbox. Bei der Entleerung wirbelt oft Staub durch die Gegend. Vor allem für Allergiker kann das quälend sein.

Der beste Akku-Staubsauger und seine guten Kollegen halten den Staub zwar sehr gut oder gut zurück. Aber immer noch schneiden viele Akkus­auger beim Staubrück­halte­vermögen schlecht ab. Hier bleibt der einge­saugte Dreck nicht voll­ständig im Gerät.

Akku-Staubsauger im Test versus Kabel-Staubsauger

Saug­leistung. Im direkten Vergleich halten mehrere Akku-Staubsauger mit kabel­gebundenen Boden­saugern mit, vor allem bei der Reinigungs­leistung. Tier­haare saugen Akku-Geräte oft sogar besser ein als Kabels­auger.

Laut­stärke. Allerdings sind die Akkus­auger oft kleine Krawall­macher. Sie sind teil­weise vier Mal so laut wie Bodens­auger.

Komfort. Mit eine der größten Stärken der Akku-Staubsauger ist ihr Komfort. Sie sind wendig, schnell und lassen sich platz­sparend verstauen. Bei einigen Modellen müssen Nutzer aber den Einschalt­knopf beim Saugen dauer­haft gedrückt halten. Vorteil dagegen der Kabels­auger: Einmal ange­schaltet laufen sie, solange sie an der Steck­dose hängen.

Akku-Lauf­zeit passend zur Wohnungs­größe

Staubsauger im Test - Akkus­auger gegen Boden­staubsauger
Kurz­form. Die Akkugeräte im Test saugen auch ohne Rohr. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Ob sich ein Akkus­auger lohnt, hängt unter anderem von der Wohnungs­größe ab. Wer viele Räume zu saugen hat, sollte wegen der geringen Akku­lauf­zeit lieber zum kabel­gebundenen Sauger greifen.

Für kleinere Haushalte oder fürs schnelle Saugen zwischen­durch sind die akku­betriebenen Kurz­arbeiter aber durch­aus eine hilf­reiche Option. Neuerdings liefern manche Hersteller auch gleich zwei Akkus mit. Die sollten dann auch für größere Wohnungen reichen.

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