Das leisten Akku-Staubsauger: Wendige Sauger – nicht geeignet für jeden

Alles sauber. Manche Akku­staubsauger im Test halten auch mit Bodens­augern mit.

Die kabellose Art Staub zu saugen liegt voll im Trend. Die Stiftung Warentest testet deswegen auch Akku-Staubsauger. Und lang­sam nähern sich die Geräte ihren kabel­gebundenen Kollegen an: Erst­mals im Test 2020 schnitten drei Akku-Staubsauger mit einem guten Gesamt­urteil ab. Insgesamt befinden sich jetzt Testergebnisse für 38 Akkusauger in der Daten­bank. Mit dabei sind Marken wie Dyson, Bosch und AEG. Wir sagen, für wen sich der Kauf eines Akkus­augers lohnt und welche Vorteile, aber auch welche Schwächen die kabellosen Sauger mit sich bringen.

Drei Akkus­auger sind gut

Zehn Akku-Staubsauger hat die Stiftung Warentest in ihrem Staubsauger-Test 2020 ins Labor geschickt. Die wendigen Sauger sind schnell zur Hand und ohne Kabel flexibel unterwegs. Saugen auf Hartboden klappt bei einigen Modellen gut, auf Teppichboden mitunter sogar sehr gut. Sogar Tier­haare bekommen sie vom Boden gesaugt. Das liegt an der Ausstattung der Sauger mit Elektrodüse samt rotierender Bürste. Trotzdem sind nicht alle Geräte eine große Hilfe im Haushalt. Bei manchen ist die Saug­kraft auch weiterhin nicht stark genug.

Tipp: Viele Akkus­auger lassen sich mit wenigen Hand­griffen auch zu einem hand­lichen Kleinsauger umbauen Testergebnisse Staubsauger mit Umbaufunktion.

Kurzes Saug­vergnügen und viel Staub

Vielen Akkus­augern geht schnell die Puste aus. Ihre Lauf­zeit unter Voll­leistung beträgt oft nur rund 15 Minuten oder noch weniger. Immerhin: Der Trend geht mitt­lerweile zu kürzeren Akku-Lade­zeiten. Die Mehr­zahl der getesteten „Stiels­auger“, wie die Geräte im Elektrofach­handel auch heißen, brauchte zwischen zwei und vier Stunden Lade­zeit für den Akku. Sechs Stunden Warte­zeit wie in früheren Tests sind inzwischen eher die Ausnahme. Fast alle Akkus­auger arbeiten außerdem ohne Staubbeutel. Der Schmutz und Dreck landet bei ihnen in einer Staubbox. Wenn die entleert wird, wirbelt oft Staub durch die Gegend. Vor allem für Allergiker kann das quälend sein. Dazu kommt, dass manche Akku­sauger auch beim Staubrück­halte­vermögen schlecht abschneiden − bei ihnen bleibt der einge­saugte Dreck nicht voll­ständig im Gerät.

Akku-Staubsauger im Test versus Kabel-Staubsauger

Im direkten Vergleich halten mehrere Akku-Staubsauger des Tests 2020 mit kabel­gebundenen Boden­saugern mit, vor allem bei der Saug­leistung. Tier­haare saugen Akku-Geräte oft sogar besser ein als Kabels­auger. Allerdings sind die Akkus­auger kleine Krawall­macher. Sie sind teil­weise vier Mal so laut wie Bodens­auger. Mit eine der größten Stärken der Akku-Staubsauger ist ihr Komfort. Sie sind wendig, schnell und lassen sich platz­sparend verstauen. Vorteil aber der Kabels­auger: Sie laufen, solange sie an der Steck­dose hängen.

Eine Frage der Wohnungs­größe

Ob sich ein Akkus­auger lohnt, hängt vor allem von der Wohnungs­größe ab. Wer viele Räume zu saugen hat, sollte wegen der geringen Akku­lauf­zeit lieber zum kabel­gebundenen Sauger greifen. Für kleinere Haushalte oder fürs schnelle Saugen zwischen­durch sind die akku­betriebenen Kurz­arbeiter aber durch­aus eine hilf­reiche Option.

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TestStaubsauger im Test29.07.2020
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