Effektiv Staubsaugen: Tipps

Ob Sie nun mit einem klassischen Boden­staubsauger putzen oder mit einem wendigen Akku-Staubsauger: Unsere Tipps helfen Ihnen, dem Schmutz noch effektiver auf den Leib zu rücken zu den Testergebnissen Staubsauger.

Staubsauger-Zubehör – die Düsen

Jede Düse und Bürste ist für einen bestimmten Einsatz konstruiert. Zur Stan­dard­ausstattung jedes Staubsaugers gehören die kombinierte Glatt­boden- und Teppichdüse sowie die Fugendüse. In der Regel ebenfalls dabei sind die Pols­terdüse und der Saug­pinsel. Für viele Geräte gibt es weitere Spezialdüsen und Spezial bürsten zu kaufen. Die Stiftung Warentest stellt die wichtigsten Düsen für Staubsauger in der Bildergalerie vor.

Bildergalerie Staubsaugerdüsen

Die Auswahl ist groß: Wir sagen, wo die verschiedenen Düsen ihre Stärken haben.

Staubsauger im Test (2019) Test

Kombidüsen: geeignet für Teppichboden (mit einge­fahrenem Bors­tenkranz), Hartboden (mit ausgefahrenem Bors­tenkranz, soll Verkratzen des Bodens und Fest­saugen am Boden verhindern)
Besonderheiten: meist Tritt­hebel zum Ein- und Ausfahren des Bors­tenkranzes, Fadenheber für Fäden, Fussel und Haare, Lauf­rollen, Dreh- und Kipp­gelenk
Im Liefer­umfang enthalten: ja

Staubsauger im Test (2019) Test

Fugendüse: geeignet für Ecken, Fugen und Kanten
Besonderheiten: schlank geformte, an der Spitze abge­flachte Röhre
Im Liefer­umfang enthalten: in der Regel ja

Staubsauger im Test (2019) Test

Pols­terdüse: geeignet für Polster und Matratzen
Besonderheiten: meist Fadenheber, Bors­tenkranz möglich
Im Liefer­umfang enthalten: in der Regel ja

Staubsauger im Test (2019) Test

Saug­pinsel / Saugbürste: geeignet für kratz­empfindliche Gegen­stände wie Bilder­rahmen
Besonderheiten: fester Bürs­tenkranz, Drehgelenk möglich
Im Liefer­umfang enthalten: in der Regel ja

Staubsauger im Test (2019) Test

Hartbodendüse / Parkett­düse: geeignet für Fliesen und Steinfuß­boden und/oder Parkett (je nach Anbieter)
Besonderheiten: fester Bors­tenkranz, Lauf­rollen, Drehgelenk, Kipp­gelenk zusätzlich möglich, auch in Über­breite angeboten
Im Liefer­umfang enthalten: in der Regel nein

Staubsauger im Test (2019) Test

Heizkör­perbürste: geeignet für Heizkör­perrippen, Fugen
Besonderheiten: feste Borsten
Im Liefer­umfang enthalten: in der Regel nein

Staubsauger im Test (2019) Test

Turbobürste: geeignet für Polster, Teppiche auf Treppen­stufen, Auto­sitze (kleine Bürste); stark strapazierten und verschmutzten Teppichboden (große Bürste), Fäden, Fussel, Haare
Besonderheiten: Saug­luft treibt in der Düse ein Rad an, das über einen Riemen die Bürst­walzen antreibt; Laufräder für Hartboden möglich
Im Liefer­umfang enthalten: in der Regel nein

Staubsauger im Test (2019) Test

Elektrobürste: geeignet für stark strapazierten und verschmutzten Teppichboden, Fäden, Fussel, Haare
Besonderheiten: Elektromotor, der Bürs­tenwalzen antreibt. Entweder mit integrierten Steck­kontakten, mit Netz­kabel für Staubsauger mit Steck­dose oder mit Akku­betrieb für Staubsauger ohne Steck­dose und ohne integrierte Steck­kontakte. Einige Bürsten sind höhen­verstell­bar zur besseren Anpassung an die Florhöhe des Teppichs oder mit Funk­tion zur Verringerung der Drehzahl der Rund­bürsten.
Im Liefer­umfang enthalten: in der Regel nein

Tipps zum richtigen Staubsaugen

  • Saug­rohr. Stellen Sie das Telesko­prohr Ihres Staubsaugers auf Ihre Körpergröße ein. Das ist nicht nur bequemer, sondern verbessert auch die Kraft­über­tragung zwischen Hand und Gerät.
  • Saug­leistung. Passen Sie die Leistung Ihres Saugers an den Unter­grund an: Wenn Sie die Saug­kraft verringern, dann am besten über die Motordrehzahl. Grund: Je nied­riger die Motordrehzahl, desto nied­riger der Energieverbrauch. Einige Sauger passen ihre Saug­kraft auto­matisch an. Wenn nicht, können Sie die Saug­kraft mit einem Schieber oder Dreh­knopf am Gehäuse regulieren. Schneller und bequemer gehts, wenn Sie das Neben­luft­ventil am Griff oder Saug­rohr öffnen. Nachteil: Der Energieverbrauch erhöht sich dadurch sogar gering­fügig.
  • Aufdrehen und Abwarten. Auf Fliesen und anderen Hartböden können Sie Ihren Sauger ruhig „aufdrehen“. Eins, zwei, fix der Staub ist weg. Fürs Saugen von Teppichen gilt: Weniger ist mehr. Sonst saugt sich die Düse fest und Saugen wird zum Kraft­akt. Und: In der Ruhe liegt die Kraft. Der Staubsauger benötigt ausreichend Zeit, um Dreck und Staub vom Teppichboden zu lösen.
  • Düsen. Wählen Sie die Düse nach Unter­grund und Einsatz aus. Setzen Sie alle Düsen nur ihrer Bestimmung gemäß ein. Lesen Sie mehr Die Düsen.
  • Ecken und Kanten. In den Tests saugt kein Staubsauger mit der Kombidüse gut in Ecken und an Kanten. Setzen Sie die Fugendüse ein. Alternativ können Sie auch die Düse abnehmen und nur mit dem Rohr saugen.
  • Fussel und Flusen. Bevor Sie auf Teppich saugen, werfen Sie einen Blick unter die Düse. Häufig „kleben“ noch Fussel und Flusen am Bors­tenkranz oder am Fadenheber. Reinigen Sie die Düse. Sonst verteilen sich solche „Altlasten“ auf dem Teppich und Sie müssen sie mühsam wegs­augen.
  • Allergiker. Wenn Sie zu den stark allergischen Menschen gehören, über­lassen Sie möglichst anderen das Saugen. Wer saugt, wirbelt immer auch Staub auf - für stark allergische Menschen zu viel.
  • Mehl. Sie haben beim Backen Mehl verschüttet? Beseitigen Sie größere Mengen möglichst mit Hand­feger und Kehr­blech. Saugen Sie allenfalls Reste von Mehl und anderem Fein­staub auf. Sonst setzen sich die Poren im Staubbeutel zu. Der Staubsauger verliert vorschnell an Saug­kraft und Sie müssen den Beutel früher wechseln.
  • Flüssig­keiten. Saugen Sie keine Flüssig­keiten und feuchten Schmutz auf. Lassen Sie frisch schamponierte Teppiche trocknen, bevor Sie sie absaugen. Feuchtig­keit und Nässe können das Gerät beschädigen.

Tipps zum Reinigen des Staubsaugers

  • Staubbeutel. Wechseln Sie recht­zeitig den Staubbeutel. Je voller der Beutel, desto schlechter saugt das Gerät. Vermeiden Sie den Kontakt mit Staub, wenn Sie den Beutel austauschen. Im Staub können sich Pilz­sporen, Milbenkot, Bakterien und Schad­stoffe ansammeln. Kleinere und kleinste Staub­partikel dringen über die Luft­röhre und die Bronchien bis tief in die Lunge vor. Schließen Sie zuerst die Beutel­öffnung, bevor Sie den Staubbeutel entnehmen. Das geschieht bei einigen Modellen auto­matisch.
  • Staubbox. Leeren sie den Behälter, spätestens wenn die maximale Füll­menge erreicht ist. Am besten außer­halb der Wohn­räume - etwa in einer Müll­tonne im Garten oder auf dem Balkon. Sie können die Box aber auch mit einer Müll­tüte umschließen und darin leeren. Warten Sie bis sich die Schweb­teilchen gesenkt haben. Holen Sie erst danach die Staubbox heraus und verschließen Sie den Müll­beutel. Waschen und trocknen Sie den Behälter.
  • Filter. Wechseln Sie Motor­schutz- und Mikro­abluft­filter regel­mäßig aus. Sie liegen häufig in der Staubbeutel­packung. Wählen Sie dafür einen „festen Termin“: So können Sie die Filter immer dann austauschen, wenn Sie die Staubbeutel­packung aufgebraucht haben. Bei einigen Modellen müssen Sie die Abluft­filter auswaschen. Halten Sie den Filter unter fließendes Wasser und drücken Sie ihn aus. Lassen Sie ihn voll­ständig trocknen, bevor Sie ihn wieder einsetzen.
  • Düsen. Reinigen Sie Düsen regel­mäßig von Fusseln und Flusen.
  • Allergiker. Wenn möglich, lassen Sie andere Filter und Beutel wechseln oder die Staubbox leeren und reinigen.

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TestStaubsauger im Test (2019)07.06.2019
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