Staubschlucker: Start mit Tüte

Staubsauger Test

Prinzip Salatschleuder: Der Zyklon-Staubsauger von LG arbeitet mit Zentrifugalkraft. Der Beutelwechsel entfällt – Schmutz kommt aus dem Behälter auf direktem Wege in den Müll.

Prinzip Salatschleuder: Der Zyklon-Staubsauger von LG arbeitet mit Zentrifugalkraft. Der Beutelwechsel entfällt – Schmutz kommt aus dem Behälter auf direktem Wege in den Müll.

Beim Bodensauger kommt es auch auf die inneren Werte an.

Beutel: Die Mutter aller Staubsaugerbeutel war eine offene Bäckertüte, die in einem Stoffsack steckte. Die Tüte hielt den eingesaugten Staub vom Stoffsack fern, ließ sich bequem her­ausnehmen, entsorgen und durch eine neue ersetzen. Das war 1956. Seitdem gibt es den auswechselbaren Staubbeutel aus Papier. Heute besteht er aus mehrlagigem Spezialpapier oder auch aus Hightec-Vlies. Das Material soll möglichst viel Staub zurückhalten, muss aber andersherum so luftdurchlässig sein, dass die Saugleistung nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

Boxen: Der Trend geht zu beutellosen Bodensaugern. Dabei wird der Staub in einer Staubbox zurückgehalten, die entleert und dann wieder in den Sauger eingesetzt wird. Das Zyklon-System arbeitet mit der Fliehkraft und hält den Schmutz ebenfalls in einem Behältnis fest. Problem: Beim Entleeren kann bei allen beutellosen Modellen viel Staub aufgewirbelt werden.

Filter: Um auch feinste Partikel zurückzuhalten gibt es an den Ausblasöffnungen die teuren Hepa-(High Efficiency Particulate Air)Abluftfilter. In zweijährlichem Abstand wird ihr Austausch empfohlen. Kostenpunkt: 15 bis 30 Euro (siehe Tabelle „Preise für Beutel und Filter“). Auch mit billi­geren Filtern aus Mikrovlies lassen sich Feinstäube gut zurückhalten. Diese sollten aber öfter gewechselt werden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1046 Nutzer finden das hilfreich.