Direktanbieter: Die Vorführstaubsauger

Der Tiger konnte überzeugen, der Lux ist auf Teppich schlecht.

Nicht im Handel erhältlich: Die Staubsauger von Vorwerk und Lux werden ausschließlich von einem Firmenvertreter nach einer Vorführung in den eigenen vier Wänden verkauft. Die Anbieter versprechen, dass Kunden so besser zu einem auf ihre Bedürfnisse passenden Staubsauger kommen. Dieser Service hat seinen Preis: Wir haben uns das jeweils günstigste Standardmodell verkaufen lassen – bei Vorwerk kostet das 948 Euro, bei Lux fängt es erst bei 1 240 Euro an.

Der Vorwerk Tiger 260

Für seinen stolzen Preis zeigt er immerhin die beste Saugleistung im Test. Das liegt auch daran, dass Vorwerk ausschließlich Geräte mit elektrischer Saugbürste verkauft. Die aktiv rotierenden Bürsten sind auf Teppich und bei der Faseraufnahme von Vorteil. Auf Teppich saugt der Tiger gut. Allerdings eignen sich Bürstsauger nicht so gut für langflorige und wenig strapazierfähige Teppichböden. Die werden mit einer glatten Düse schonender gereinigt. Weitere Pluspunkte sind das sehr gute Staubrückhaltevermögen, die gute Handhabung und ein geringer Stromverbrauch. Nur die Düsen sind etwas schwer zu reinigen, und das Gerät ist schwer.

Der Lux1

Er ist der teure Verlierer. Auf Teppich ist der 1 240-Euro-Sauger kaum zu gebrauchen – Staubaufnahme und Faseraufnahme sind hier mangelhaft. Da hilft auch nicht, dass er sehr leise ist und wenig Strom verbraucht. Auf Hartböden und bei der Faseraufnahme von Polstern funktioniert er zwar deutlich besser, und das Staubrückhaltevermögen ist sehr gut. Doch das schaffen andere auch – für deutlich weniger Geld.

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