Staubsauger Test

Ob Beutels­auger oder Sauger mit Staubbox – hier finden Sie das für Sie passende Modell. Klassisch mit Stan­dard­düse oder spezialisiert mit Elektrobürste. Der Pro­dukt­fin­der zeigt Test­ergeb­nisse, Preise, Fotos und Ausstattung für insgesamt 91 Boden­staub­sauger. Davon sind aktuell 35 lieferbar. Neu in der Daten­bank: Energiesparende Modelle, die weniger als 900 Watt ziehen. Darunter sind mehrere Geräte, die gute Saug­ergeb­nisse erzielen.

Direkt zu den Test­ergeb­nissen

Mit dem letzten Update sind 17 Bodenstaubsauger dazugekommen. Preise: Von 80 bis 330 Euro. 13 Geräte arbeiten mit Staubbeutel, 4 reinigen beutellos mit einer Staubbox. Neue Sauger dürfen seit September 2014 nur noch 1 600 Watt ziehen. Das bestimmt eine EU-Richt­linie. Die Preisfrage: Saugen die Geräte deshalb schlechter? Der Test gibt Entwarnung: Fürs Siegertrepp­chen reichen einem Modell von Siemens rund 820 Watt. In dem jüngsten Vergleich sind sogar sechs gute Modelle dabei, die mit weniger als 800 Watt auskommen. Ebenfalls im Produktfinder: Alle getesteten Staubsauger aus den letzten Jahren. Produktfotos, Preise und Ausstattungs­listen sind kostenfrei. Die Test­ergeb­nisse und Kauf­tipps kosten 3 Euro. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten alle Staubsauger-Testbe­richte aus der Zeit­schrift test seit April 2009 als PDF.

Tabelle Alle neuen Bodenstaubsauger
Tabelle Alle Bodenstaubsauger

So testet die Stiftung Warentest Staubsauger

Aufwendig: Test Staubsauger – Norm­staub und mehr...

Die wahre Heraus­forderung für jeden Sauger: Teppichboden

Die Tests zeigen: Hartböden sind für Staubsauger meist keine Heraus­forderung. Kurz über Parkett, Laminat oder Fliesen gesaugt, und der Staub ist weg. Die echten Saug­experten beweisen sich erst auf Teppichboden: Von den 91 Geräten im Produktfinder saugen hier lediglich zwei Elektrobürs­tens­auger sehr gut, 30 weitere Modelle gut. Die meisten saugen nur befriedigend. Einzelne schwächeln deutlich. Zum Beispiel der Cleanmaxx DV-7488-3 Kompakt Z6 für rund 90 Euro. Der Sauger lässt zu viel Staub auf dem Teppich liegen – mangelhaft lautet hier das Urteil. Grund­sätzlich gilt: Elektrobürsten säubern Teppiche oft deutlich besser als Stan­dard­düsen. In Haushalten mit großen, robusten Teppich­flächen können sie sehr sinn­voll sein. Wer dagegen Felle, Flokati, lose geknüpfte und gewebte Teppiche besitzt, sollte sie nicht mit Elektrobürste traktieren. Die Bürs­tenkraft kann empfindliche Auslegware beschädigen. Und: Auf glatten Böden reicht ein guter Staubsauger mit Stan­dard­düse aus.

EU: Weniger Watt für neue Sauger

Die Ära angeblicher Powers­auger mit mehr als 2 000 Watt nähert sich dem Ende. Die EU-Ökodesign-Richt­linie drosselt neue Staubsauger seit September 2014 auf 1 600 Watt. 2017 geht das Limit noch weiter runter – auf 900 Watt. Ziel der Richt­linie: Hersteller sollen die Geräte tech­nisch so weiter­entwickeln, dass sie trotz geringeren Energieverbrauchs gleich gut oder sogar besser saugen. Die Tests bestätigen seit Jahren: Nicht die Kraft des Motors ist entscheidend, sondern die Konstruktion des gesamten Staubsaugers. Die Düsen müssen aerodyna­misch geformt und richtig auf das Gerät abge­stimmt sein. Um der neuen Richt­linie zu entsprechen, müssen die neuen Modelle zukünftig von Teppichboden mindestens 70 Prozent und von Hartböden mindestens 95 Prozent des Staubes entfernen. Ab September 2017 werden die Anforderungen verschärft. Dann müssen Sauger mindestens 75 Prozent des Staubs von Teppich und 98 Prozent des Staubs von Hartboden entfernen.

Energielabel ist jetzt Pflicht

Staubsauger Test

Seit September 2014 ist auch ein Energielabel für neue Staubsauger Pflicht. Es ordnet die Geräte in Energieeffizienz­klassen von A bis G. Zusätzlich weist es den Strom­verbrauch aus, der höchs­tens 62 Kilowatt­stunden pro Jahr betragen darf. Er wird anhand eines 87-Quadrat­meter großen Modell-Haus­halts errechnet, in dem die Bewohner jede Woche einmal staubsaugen. Zudem informiert das Label über die Reinigungs­wirkung der Geräte, also wie gut sie Staub von Teppich und Hartboden entfernen – ebenfalls in Klassen von A bis G. Weitere Angaben betreffen die Laut­stärke und die Staub­emission. Geräte, die bereits vor September im Laden standen, darf der Handel weiterhin ohne Label verkaufen.

Labe­langaben weichen von Test­ergeb­nissen ab

Der aktuelle Test ermöglicht es erst­mals, die Angaben auf dem Energielabel mit den Test­ergeb­nissen zu vergleichen. Es zeigt sich, dass die Energieklassen meist ganz gut zu den Mess­werten des Tests passen. Die Reinigungs­klassen allerdings decken sich nur selten mit den Prüf­ergeb­nissen. Teil­weise gibt es große Unterschiede zwischen dem, was das Label verkündet, und dem, was das Prüf­labor heraus­fand. So saugen Staubsauger mit einem A für beste Staub­aufnahme mitunter schlechter als Geräte mit einem nied­rigeren Label. Woran könnte das liegen? Zum einen daran, dass die EU-Verordnung den Anbietern Spielräume bei den Label­prüfungen lässt, etwa bei der Wahl des Prüfteppichs. Zum anderen prüft die Stiftung Warentest teil­weise auch näher an der alltäglichen Praxis im Haushalt, wie der Vergleich der Prüfmethoden zeigt.

Die Stiftung Warentest prüft umfang­reicher als das EU-Label

Für Verbraucher heißt das: Am Energielabel allein kann er die Qualität eines Staubsaugers nicht abschätzen. Zumal es einige wichtige Aspekte gar nicht benennt. So bezieht sich die Angabe der Reinigungs­klasse auf Hartboden nur auf Böden mit Ritzen, also etwa Dielen. Ein darauf optimierter Sauger schiebt auf glattem Parkett den Staub eher vor sich her. Für die Stiftung Warentest müssen die Sauger zeigen, wie gut sie sowohl auf Teppich und Dielenboden arbeiten als auch auf glattem Hartboden wie Laminat oder Parkett. Hinzu kommen Prüfungen zur Faser­aufnahme von Pols­tern und Teppichen, was vor allem für Tierhalter wichtig ist, zur Alltags­tauglich­keit, etwa wie sich die Geräte manövrieren lassen sowie zur Halt­barkeit von Motor und Gehäuse.

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TestStaubsauger01.06.2015
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