Staubläuse sind winzige, etwa zwei Milli­meter kleine Insekten. Sie fühlen sich vor allem in Räumen mit erhöhter Luft­feuchtig­keit wohl, zum Beispiel in ungenügend gelüfteten Neubau­wohnungen oder in feuchten Kellern. Kommt es an einzelnen Stellen zu vermehrtem Auftreten der Winzlinge, weist das auf Schimmelpilze hin, von denen sie sich ernähren. Im Gegen­satz zu Hausstaubmilben lösen Staubläuse nur in sehr seltenen Fällen Allergien aus. Das Problem ist der Schimmel. Um Pilzen und Läusen vorzubeugen, sollten die Räume durch saison­abhängiges Heizen und Lüften trocken gehalten werden. Wichtig: Kondens­wasser­bildung vermeiden. Es entsteht zum Beispiel durch schwülwarme Sommer­luft, die auf kalte Kellerwände trifft.

Tipp: Verzichten Sie auf Gift. Insektizide helfen nur kurz­zeitig. Entscheidend ist, die Feuchte- und Schimmel­probleme zu lösen. Dann verschwinden die kleinen Krabbeltiere von ganz allein.

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