Die Zahl gefähr­licher Sicher­heits­lücken in Stan­dard­software ist deutlich gestiegen. So lautet ein wesentliches Ergebnis des aktuellen Lageberichts des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Vor allem Sicher­heits­lücken in Internet­browsern seien ein Problem, so das BSI. Eine Ursache für den Anstieg besteht darin, dass manche Hersteller für ältere Programme keine Updates mehr zur Verfügung stellen. Von den erfassten Sicher­heits­lücken entfallen zahlreiche auf das Programm Adobe Flash Player, mit dem Internetnutzer haupt­sächlich bewegte Inhalte ansehen können. Marcus Pritsch, Software-Sicher­heits­experte bei der Stiftung Warentest, empfiehlt Computernutzern, das Programm sicher­heits­halber zu dein­stallieren, zumindest aber jede Aktualisierung umge­hend auf ihren Rechner aufzuspielen. Pritsch: „Zunehmend mehr Internet­seiten­betreiber verwenden den Adobe Flash Player bereits nicht mehr und sind schon seit einiger Zeit auf neue, sicherere Techniken wie zum Beispiel HTML5 umge­stiegen.“

Dieser Artikel ist hilfreich. 6 Nutzer finden das hilfreich.