Stabmixer im Test Meldung

Stabmixer sollen dabei helfen, Suppen, Smoothies und andere Lebens­mittel möglichst schnell und problemlos zu pürieren. Wie gut das klappt, hat unsere Schweizer Part­nerzeit­schrift Saldo getestet. Das Ergebnis ist ernüchternd: Vier von zehn Stabmixern im Test fallen durch, alle­samt aus dem unteren Preissegment (Preise: umge­rechnet zirka 12 bis 175 Euro). Einen guten Stabmixer gibt es aber schon für etwas über 40 Euro.

Wer püriert das Gemüse am besten?

Insgesamt zehn Stabmixer hat Saldo ins Labor geschickt. Fünf der Geräte hatten außerdem Spezial­aufsätze zum Zerkleinern von Kräutern und Nüssen dabei. Die Mixer mussten Mayonnaise zubereiten aber auch Smoothies und Suppen pürieren. Die fünf Stabmixer mit den Aufsätzen haben außerdem eine zusätzliche Aufgabe bekommen: Sie sollten Nüsse und Petersilie hacken und Rahm schlagen. Dazu wurde die Hand­habung der Stabmixer und ihre Leistungs­fähig­keit in der Dauer­prüfung getestet .

Stabmixer mit Aufsatz: Philips vorn

Am besten zerkleinerte bei den Mixern mit Aufsatz der „Avance Collection Pro Mix“ von Philips. Früchte, Gemüse, Petersilie und Smoothies waren für ihn kein Problem. Er konnte sich auch durch die einfache Hand­habung von den anderen absetzen. Der einzige Nachteil: Er arbeitet lang­samer als andere Stabmixer im Test. Mit rund 74 Euro ist der Stabmixer von Philips auch teurer als das ebenfalls gute zweit­platzierte Gerät: Den MQ 725 von Braun gibt es schon für rund 56 Euro. Platz drei geht an Kenwood. Der Triblade HDP 408 bekam auch die Note Gut und ist für rund 66 Euro zu haben. Ein Befriedigend gab es für den Deluxe M 200 von Bamix; durch­gefallen ist der Blend & Chop 600 Pro von Mio Star – er versagte im Dauer­test.

Stabmixer nur mit Mixfuss: Lediglich Bosch über­zeugt

Bei den fünf Stabmixern ohne Aufsatz konnte nur der MSM 24100 von Bosch über­zeugen. Einzig beim Zubereiten von Smoothies schwächelte er etwas: Nach dem Pürieren fanden die Tester noch kleinere Nuss­stück­chen. In der Hand­habung verfehlte der Stab nur knapp eine gute Bewertung, erzielte aber insgesamt die Note Gut. Mit rund 33 Euro gehört der Stabmixer auch zu den hoch­preisigen Geräten in seiner Kategorie. Nur der ungenügende „Steel Line“ von Koenig war noch etwas teurer.

Drei Mixer schafften nicht einmal eine Suppe

Drei Stabmixer ohne Aufsatz fielen durch, weil sich mit ihnen nicht mal eine Suppe zubereiten ließ. Die Geräte von Satrap, Koenig und Primotecq konnten das Gemüse nicht zerkleinern, und die Smoothies blieben faserig. Der Stick Blender von Intertronic schaffte immerhin noch ein befriedigend, scheiterte aber am Smoothie mit gefrorenen Früchten und Mandeln.

Tipp: Die vier guten Geräte gibt es auch in Deutsch­land zu kaufen. Übrigens: Sämige Smoothies lassen sich auch mit Standmixern machen. Gute Geräte gibt es schon für etwas über 30 Euro, wie unser letzter Test von Standmixern zeigt. 140 leckere Rezepte finden Sie in unserem Buch Smoothies für alle Jahreszeiten.

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