Staats­anleihen Meldung

Die Renditen von Bundes­anleihen legten im letzten Quartal deutlich zu. US-Staats­anleihen stiegen aber noch viel stärker. Das setzt die Kurse der Rentenfonds unter Druck. test.de erklärt die Konsequenzen des Zins­anstiegs und gibt Tipps für die richtige Anla­gestrategie.

Bundes­anleihen

Die Rendite zehnjäh­riger Bundes­anleihen lag am 31. August 2013 bei 1,85 Prozent. In der lang­jährigen Rück­schau ist das immer noch sehr dürftig, aber vom Tief­punkt im Früh­jahr 2012 hat sie sich deutlich entfernt. Damals hatte sie mit rund 1,1 Prozent ein Rekord­tief erreicht. Die Entspannung in der Euro-Krise und die Hoff­nung auf eine bessere konjunkturelle Entwick­lung in der näheren Zukunft gelten als wichtige Gründe für den Anstieg.

US-Anleihen

Staats­anleihen Meldung

Die Rendite zehnjäh­riger US-Staats­papiere ist in nur vier Monaten von etwa 1,6 auf nunmehr 2,8 Prozent geklettert. Der Abstand zu deutschen Anleihen ist so groß wie seit sieben Jahren nicht mehr.

Konsequenzen des Zins­anstiegs

Ein kräftiger Zins­anstieg belastet die Kurse von Rentenfonds. Das betrifft vor allem Fonds, die auf lange Lauf­zeiten von zehn Jahren oder mehr setzen. Eine nach­haltige Zins­wende würde auch die Aktienmärkte bedrohen, die in der Vergangenheit oft einbrachen, wenn die Zinsen in kurzer Zeit deutlich stiegen.

Tipp

Detaillierte Angaben zur Zusammenset­zung und Strategie von Rentenfonds finden Sie in unserem Produktfinder Investmentfonds. Unser wöchentlich aktualisierter Produktfinder Anleihen bietet die Renditen von Bundes­wert­papieren, Pfand­briefen, ausgewählten Unter­nehmens­anleihen und eine Aufstellung von Indexfonds auf Unter­nehmens­anleihen.

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