So haben wir getestet

Im Test: 26 Hand­geschirr­spül­mittel, davon 10 Konzentrate (darunter zwei mit jeweils gleicher Rezeptur), 8 Klassik­produkte, 5 Sensitiv­produkte und 3 Ökoprodukte. Wir kauf­ten sie von September bis November 2017 ein. Die Preise teilten uns die Anbieter im Juni und Juli 2018 mit.

Reinigen: 50 %

Wir trugen Fett-, Stärke- und Eiweiß­schmutz auf Edelstahl­bleche auf und trock­neten diese bei höheren Temperaturen. Dann wurden die Platten einge­weicht und mit Schwämmen eines Mehr­spurwischgeräts gereinigt. Nach einer fest­gelegten Anzahl von Wischbewegungen bewerteten zwei Fachleute visuell und taktil, wie sauber die Platten waren. Um die Reinigungs­leistung durch Einweichen zu prüfen, wurden Teller mit neun haus­halts­typischen Speiseresten beschmutzt und getrocknet. Anschließend wurde Spül­mittel in 45 Grad heißem Wasser nach Etikett dosiert, die Teller darin einge­weicht und danach nur mit Wasser abge­spült. Die Sauber­keit der Teller bestimmten zwei Experten durch Wiegen oder visuell.

Ergiebig­keit: 20 %

Wir trugen fett­lastigen sowie stärkelastigen Schmutz auf Teller auf und reinigten sie in fünf Liter gemäß Herstel­ler­angaben dosiertem Spül­wasser. Riss die Schaum­decke dauer­haft auf, ermittelten wir die Anzahl der gesäuberten Teller. Die Prüfung führten wir in Anlehnung an die IKW-Methode „Empfehlung zur Qualitäts­bewertung der Reinigungs­leistung von Hand­geschirr­spül­mitteln“ (SÖFW, 128 (5/2002) 3 ff.) durch.

Klarspülen: 10 %

In das nach Herstel­ler­angaben zubereitete Spül­wasser gaben wir eine definierte Menge gefärbten Fett­schmutz. Gläser und Besteck wurden einge­taucht, kurz mit klarem Wasser abge­spült und auf einer Abtropf­vorrichtung getrocknet. Schmutzrück­stände bewerteten zwei Experten visuell.

Hand­habung: 5 %

20 Probanden benutzten jedes Produkt zu Hause. Sie bewerteten anhand eines Fragebogens unter anderem Öffnen, Schließen und Hand­lich­keit der Flasche sowie die Lesbarkeit der Beschriftung.

Gesundheit: 10 %

Drei Wochen lang klebten mit verdünntem Spül­mittel befeuchtete Test­pflaster auf dem Rücken von je 25 Probanden, die ein Dermatologe täglich außer am Wochen­ende wechselte. Dabei bewertete er die Haut­verträglich­keit. Zudem bestimmten und bewerteten wir kritische Konservierungs­stoffe (Methyl- und Benzis­othiazolinon) im Produkt.

Umwelt: 5 %

Mit Hilfe des Expositions-Wirkungs-Modells ermittelte ein Experte, wie viel Wasser erforderlich ist, um problematische Stoffe in den Reinigern so stark zu verdünnen, dass sie nicht mehr toxisch wirken. Je mehr Wasser nötig ist, desto größer die Gewässerbelastung. Zudem ermittelten wir, in welchem Maße einzelne Inhalts­stoffe in Flüssen und Seen Wasser­organismen gefährden können. Ergänzend erfolgte eine vergleichende Bewertung der Spül­mittel­rezepturen gemäß der Europäischen Richt­linie zur Vergabe des EG-Umwelt­zeichens für Maschinen­geschirr­spül­mittel (2011/263/EU) auf der Basis der vom Haupt­ausschuss Detergenzien über­arbeiteten DID-Liste (Detergent Ingredient Database).

Wir berück­sichtigten auch den Verpackungs­aufwand pro Anwendung aus der ermittelten Dosiermenge.

Sicher dosieren: Zwanzig Probanden versuchten jeweils mit einer vollen und halb vollen Flasche, die vom Anbieter empfohlene Menge zu dosieren. Wir bewerteten die Abweichung von der Empfehlung.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende haben wir einge­setzt: Bewerteten wir Reinigen, Ergiebig­keit oder Klarspülen mit ausreichend oder schlechter, konnte das Qualitäts­urteil nicht besser sein. Bewerteten wir kritische Konservierungs­stoffe mit einem Ausreichend, konnte die Note für Gesundheit nicht besser sein und das Qualitäts­urteil wurde um eine Note abge­wertet. Beur­teilten wir Sicher dosieren mit ausreichend, konnte das Umwelt-Urteil nur eine Note besser sein.

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TestSpül­mittel im Test13.09.2018
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