Spül­mittel im Test Test

Hand­arbeit. Mit viel Aufwand ermitteln die Prüfer, wie ergiebig ein Spül­mittel ist. Um „Spülhände“ zu vermeiden, schützen sie sich dabei mit Hand­schuhen.

Im Test müssen 26 Hand­spül­mittel zeigen, wie gut sie mit hartnä­ckigen Verkrustungen klar­kommen, ob sie Gläser streifenfrei spülen und wie viele Teller sie pro Abwasch schaffen. Die besten Spül­mittel im Test reinigen kraft­voll und sind hoch­ergiebig, allen voran Konzentrate. Sie lösen Essens­reste meist besser als klassische Spül­mittel. Drei Öko-Marken enttäuschen. Bedenk­lich: 19 von 26 Produkten enthalten ein Konservierungs­mittel, das Allergien auslösen kann.

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TestSpül­mittel im Test13.09.2018
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Viele Spül­mittel enthalten einen kritischen Konservierungs­stoff

Dass nur 2 von 26 Hand­spül­mitteln die Note Gut bekommen, liegt nicht nur an ihrer teil­weise schlechten Reinigungs­leistung. Es ist ein Inhalts­stoff, der etlichen Spül­mitteln das Test­ergebnis vermiest: 19 Spül­mittel enthalten Methylisothiazolinon – ein Konservierungs­mittel, das Allergien auslösen kann. Wer gegen den Stoff allergisch ist, kann bei Haut­kontakt mit dem unver­dünnten Reiniger Ausschlag bekommen. Für Nichtal­lergiker besteht laut aktuellen Studien kaum Grund zur Sorge: Dass sie durch Kontakt mit den Spül­mitteln eine Allergie bekommen, gilt unter Medizinern als unwahr­scheinlich.

Das bietet der Spül­mittel-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 26 Klassik-, Sensitiv- und Öko-Hand­spül­mittel, darunter bekannte Marken wie Fairy, Fit, Frosch, Palmolive und Pril sowie Eigenmarken von Aldi, dm, Edeka, Lidl, Penny, Rewe und Ross­mann. Getestet wurde die Reinigungs­leistung sowohl mit Schwämmen als auch durch Einweichen, die Ergiebig­keit, die Hand­habung der Flasche sowie Gesund­heits- und Umwelt­eigenschaften, zum Beispiel Haut­verträglich­keit und Gewässerbelastung. Die besten Mittel reichen für rund 40 Teller, während die mangelhaften Öko-Produkte bereits nach rund 15 Tellern schlapp machen.

Hintergrund. Wir klären, was das im Test gefundene Konservierungs­mittel für Allergiker bedeutet und ob es für Nicht-Allergiker eine Gefahr darstellt.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 9/2018.

Mit Schwämm­chen gegen Hühn­chen

Wie gut die Spül­mittel reinigen, prüfen wir zum einen ganz klassisch mit Schwämmen: Im Labor tragen die Tester Ölmischungen, Pastamasse und proteinhaltiges Hühn­chenpüree auf Edelstahl­platten auf, die sie an einem mit Schwämmen bestückten Wischgerät fixieren. Die Schwämme beträufeln sie mit dem Spül­mittel, dann legt die Maschine los und wischt mit stets derselben Kraft mehr­mals über die Platte. Das ermöglicht, Unterschiede präzise und ohne manuellen Einfluss zu ermitteln.

Video: Hand­spül­mittel im Test

19 von 26 Spül­mitteln enthalten das Konservierungs­mittel Methylisothiazolinon. Es kann Allergien auslösen.

Wie gut wirken die Spül­mittel beim Einweichen?

Erst­mals rückten wir Essens­resten jedoch nicht nur mit dem Schwamm zu Leibe, sondern prüften auch, wie gut die Spül­mittel beim Einweichen wirken – wichtig etwa für angebranntes Fett am Grill­rost, in der Schüssel klebendes Müsli oder über Nacht im Topf vergessene Nudelreste.

Konzentrate liegen vorn

Die besten Reinigungs­ergeb­nisse erzielen Konzentrate. Im Vergleich zu den Klassik-, Sensitiv- und Öko-Geschirr­spül­mitteln enthalten die Konzentrate weniger Wasser und mehr wasch­aktive Substanzen, die fett­lösenden Tenside. Einige arbeiten zudem mit speziellen Enzymen, die Stärkehaltiges wie hartnä­ckige Reis- und Nudelreste knacken und ablösen können.

Der Test in Zahlen

12 400 Teller, 16 Schmutz­arten, 15 Prüfer, 144 000 Hand­griffe, 20 Wochen.

Nur zehn schaffen streifenfreie Gläser

Neu ist auch unser Klarspültest. Dafür bereiten die Prüfer eine mit rotem Fett­schmutz durch­tränkte Spülflotte vor, in die sie Geschirr und Gläser tauchen und kurz abspülen. Während bei den Besten im Anschluss alles sauber glänzt, kleben bei anderen dicke Fett­schlieren am Glas.

Testsieger schaffen 40 Teller mit einem Abwasch

Ein weiterer Plus­punkt der kraft­vollen Spül­mittel: Sie säubern mit einem Abwasch deutlich mehr Teller, als jene mit schwacher Leistung. Mit den Besten im Test schaffen die Spül­profis um die 40 Teller, bevor sich die Schaum­decke verflüchtigt und aufreißt. Dann gilt die Spülflotte als erschöpft. Die Öko-Produkte machen bereits nach rund 15 Tellern schlapp.

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