Springknete Riskantes Spiel

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Kinder lieben Hüpf- oder Springknete, eine Kreuzung aus Knete und Flummi. Die bunte Masse lässt sich beliebig kneten und sie springt wie ein Gummiball. Das Spielen damit ist aber riskant, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Durch Hautkontakt, durch Lutschen, Kauen oder gar Verschlucken kann sich zu viel Borsäure her-auslösen, die bei der Produktion verwendet wird. In geringen Spuren ist Bor für den Körper notwendig, wird auch über Lebensmittel aufgenommen. Größere Mengen können aber giftig sein. Im Tierversuch wirkt Borsäure frucht- und entwicklungsschädigend. Beim Spielen mit der Hüpfknete kann ein Kind schon fast die Menge aufnehmen, die als täglich tolerierbar gilt. Das ist nicht akut gefährlich, aber unnötig und nicht akzeptabel. Die Produzenten sollten den Borsäuregehalt drastisch reduzieren.

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