Google Assistant: Kann auf Handys am meisten

Erfahrener Nach­zügler. Google Now, der Vorgänger des Google Assistant, war schon 2012 auf Android-Handys verfügbar. Doch der smarte Laut­sprecher Google Home kam erst deutlich nach Amazons Echo auf den Markt.

Hört genauer hin. Den Google Assistant weckt der Nutzer mit dem Befehl „Okay Google“. Anders als Amazons Alexa unterscheidet er Nutzer an ihren Stimmen. Auch versteht er Fragen, die sich auf eine voran­gegangene beziehen – der Nutzer muss also nicht immer wieder von vorn anfangen. Doch die Sprach­ausgabe von Google wirkt weniger natürlich als bei Alexa.

Weiß viel. Bei Wissens­fragen schneidet der Google Assistant besonders gut ab. Er nutzt die Musik-Streaming­dienste Google Play und Spotify, auf dem Google Home auch Deezer. Internet­radio kommt per TuneIn. Er unterstützt nur Googles eigenen Kalender­dienst. In Sachen Kommunikation kann er auf dem Laut­sprecher weniger, auf dem Handy mehr als Alexa.

Daten­schutz. Die Daten­schutz­erklärung von Google zeigt sehr deutliche Mängel. Unsere Anbieterbefragung ließ Google unbe­antwortet.

Sprach­assistenten im Test Test

Google Home. Preis: 117 Euro. Verglichen mit Amazons Laut­sprechern klingt der von Google dumpf. Obwohl er nur zwei Mikrofone hat, versteht er entferntere oder abge­wandte Sprecher aber ganz gut.

Google Pixel 2 (64 GB). Preis: 800 Euro. Damit die Sprach­erkennung klappt, muss der Sprecher näher ans Handy als an smarte Laut­sprecher. Dafür kann der Assistent per Handy auch Anrufe starten und SMS-, Mail- und Whatsapp-Nach­richten schreiben.

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