Amazon Alexa: Liegt bei Laut­sprechern vorn

Laut­sprecher-Pionier. Den Sprach­assistenten Alexa stellte Amazon 2014 mit dem ersten Echo-Laut­sprecher vor.

Beste Aussprache. Auf das voreinge­stellte Kenn­wort – bei ihm „Alexa“ – reagiert der Assistent zuver­lässiger als alle anderen. Auch kommt er besonders gut mit unterschiedlichen Dialekten und Aussprachen zurecht. Alexas Stimme klingt von allen am natürlichsten.

Vielseitig und erweiter­bar. Alexa spielt Musik von Amazon Music und Spotify sowie Radio von TuneIn und greift auf Kalender von Apple, Google und Microsoft zu. Nutzer können bei Amazon einkaufen und mit anderen Alexa-Nutzern telefonieren. Mit sogenannten „Skills“ lässt sich Alexa um Dienste von Dritten erweitern. Neuerdings versteht Alexa auch Fragen, die sich auf die vorherige beziehen.

Daten­schutz. Die Daten­schutz­erklärung von Amazon zeigt sehr deutliche Mängel. Auf unseren Fragebogen gab der Anbieter an, Sprach­aufzeichnungen und -befehle auf Servern in der EU zu speichern. Nutzer könnten diese online löschen. An wen Amazon Daten weitergibt und wann er diese auto­matisch löscht, verriet der Anbieter nicht.

Sprach­assistenten im Test Test

Amazon Echo (2. Generation). Preis: 100 Euro. Der Laut­sprecher klingt am besten – vergleich­bar mit guten Bluetooth-Boxen. Mit sieben Mikrofonen versteht er den Nutzer auch, wenn der relativ weit entfernt ist.

Amazon Echo Show. Preis: 220 Euro. Dieser Laut­sprecher mit Display und Kamera klingt fast so gut wie der Echo und versteht weiter entfernte Sprecher sogar noch etwas besser. Der Touchs­creen ergänzt die Sprach­bedienung und bietet auch Video­telefonie.

Amazon Fire HD 10 (32 GB). Preis: 195 Euro. Alexa ist auch auf Amazons Tablets installiert. Doch hier fällt sie hinter den Laut­sprechern zurück. So funk­tionierte im Test weder Telefonieren noch die Steuerung von Spotify-Musik oder von smarten Lampen und Heizkörpern.

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