Apple Siri: Kann noch aufholen

Vorreiter im Rück­stand. Siri gibt es auf iPhones schon seit 2011. Doch den ersten smarten Laut­sprecher, den Home­Pod für 350 Dollar, brachte Apple erst 2018 heraus – bisher nur in Australien, Groß­britannien und den USA.

Wandel­bar. Apples Assistenten ruft man mit „Hey Siri“. Ähnlich wie Google Assistant erkennt er Nutzer an der Stimme und versteht auch Anschluss­fragen. Die Sprach­erkennung läuft nicht so gut wie bei Alexa und Google. Siris Stimme lässt sich zwischen weiblich und männ­lich umschalten. Sie klingt weniger natürlich als Alexa. Nervig: Siri lässt sich nicht unter­brechen, sondern redet immer zu Ende.

Kommunikations­freudig. Siri startet auf dem iPhone Anrufe und schreibt SMS-, Mail- und Whatsapp-Nach­richten. Musik spielt Apples Assistent nur vom Hand­yspeicher oder vom Streaming­dienst Apple Music. Kalender­einträge schreibt er nur in Apples iCloud-Kalender, liest sie aber auch aus anderen Kalendern, etwa von Google.

Daten­schutz. Apples Daten­schutz­erklärung enthält sehr deutliche Mängel. Unsere Befragung ignorierte Apple.

Sprach­assistenten im Test Test

Apple iPhone 8 (64GB). Preis: 755 Euro. Wenn der Sprecher etwas weiter entfernt ist oder in die falsche Richtung spricht, funk­tioniert die Sprach­erkennung auf dem iPhone noch etwas schlechter als bei den anderen Handys und Tablets.

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