So haben wir getestet

Im Test: Zwölf WLan-Laut­sprecher mit integrierten Sprach­assistenten – vier mit Display und acht ohne. Vier Geräte haben ausschließ­lich Amazon Alexa vorinstalliert, bei fünf weiteren ist es Google Assistant. Zwei Modelle unterstützen sowohl Alexa als auch Google Assistant, eines bietet Telekom Magenta und Alexa, so dass sich insgesamt 15 test-Qualitäts­urteile ergeben. Wir kauf­ten die Geräte im Juni 2020 ein. Die Preis­angaben beziehen sich auf die von uns bezahlten Einkaufs­preise.

Unter­suchungen: Für die Hand­habungs­prüfungen nutzten wir ein Android-Handy mit der App des jeweiligen Sprach­assistenten und gegebenenfalls den in der Anleitung empfohlenen Apps des Laut­sprecheranbieters.

Ton: 20 % (ohne Bild­schirm: 40 %)

Fünf Experten beur­teilten im Hörtest den Klang anhand von Musik (Klassik, Pop & Rock, elektronische Musik) und Sprache unter anderem auf Natürlich­keit, Trans­parenz, Störungs­freiheit, Dynamik und Ausgewogenheit. Die Klangbei­spiele wurden, sofern möglich, über einen lokalen Medien­server oder alternativ über eine Bluetooth-Verbindung zugespielt. Zudem beur­teilten die Experten die Richtungs­unabhängig­keit des Klangs durch Drehung des Laut­sprechers und die maximale Laut­stärke, bei der noch keine störende Verzerrung auftritt. Ein Experte über­prüfte die WLan-Reich­weite der Geräte.

Bild­schirm: 20 % (ohne Bild­schirm: 0 %)

Drei Experten bewerteten die allgemeine Bild­qualität, indem sie unter anderem Blick­winkelsensitivität, Kontrast und Natürlich­keit der Farben aus einer Entfernung von 0,5 bis 2 Metern beur­teilten sowie die maximale Helligkeit und den Glanz­grad der Display­oberfläche maßen. Die Experten beur­teilten außerdem den Informations­gehalt und die Lesbarkeit des Displays und die Qualität des Touchs­creens. Ein Experte testete außerdem die Stand-Stabilität des Displays beim Bedienen des Touchs­creens.

Sprach­assistent: 20 %

Sprach­ausgabe: Bis zu fünf Experten beur­teilten die Natürlich­keit der Sprach­ausgabe und die Reaktions­zeit des jeweiligen Sprach­assistenten.

Sprach­erkennung: Drei Experten beur­teilten die Abhängig­keit der Sprach­erkennung von Aussprache und Betonung. Zudem prüfte ein Experte unter anderem die Abhängig­keit der Sprach­erkennung von Stör­geräuschen und von der Entfernung des Sprechers, die generelle Zuver­lässig­keit der Sprach­erkennung, den Schutz vor ungewollter Akti­vierung sowie die Stimm­erkennung unterschiedlicher Nutzer.

Sprach­funk­tionen: Drei Experten beur­teilten die Medien­wieder­gabe und -steuerung des empfohlenen Musik­dienstes. Wurde kein Musik­dienst empfohlen, so wurde Spotify Premium genutzt. Weiterhin bewerteten die Experten die Steuerung vernetzter Haus­halts­geräte im Smart Home per Sprach­steuerung. Ein Experte beur­teilte Alltags­funk­tionen (unter anderem Wecker, Timer, Kalender, Listen, Wetterbe­richt, Suche nach Kino­filmen, Wissens­fragen). Ein Experte prüfte die Telefon­funk­tionen und die Möglich­keiten zum Löschen von Sprach­aufzeichnungen in der App oder auf der Webseite. Zudem prüften zwei Experten, ob sie mit Hilfe ihrer Stimmen die Kalender­einträge eines fremden Nutzers abrufen konnten.

Hand­habung: 20 %

Drei Experten bewerteten die Gebrauchs­anleitung und Hilfen (mitgelieferte Anleitung und, sofern darin verlinkt, Anleitung auf der Anbieterwebsite; Hilfen in den Apps) auf Ausführ­lich­keit, Über­sicht­lich­keit und Verständlich­keit. Sie bewerteten das Einrichten und Zurück­setzen des Laut­sprechers sowie den täglichen Gebrauch (unter anderem Funk­tionalität und Über­sicht­lich­keit der Bedien­elemente und Anzeigen am Gerät sowie Bedienung über die Apps).

Vielseitig­keit: 5 %

Den Funk­tions­umfang der Laut­sprecher und der verwendeten Sprach­assistenten bewerteten wir mit einem gewichteten Punkteschema. Unter anderem wurde geprüft, welche Musik­dienste von den Laut­sprechern ohne zusätzliche Apps unterstützt werden, ob Musik, Videos oder Hörbücher per Sprache gesteuert werden können und welche Alltags­funk­tionen vom Sprach­assistenten angeboten werden (z.B. Wecker, Wetter­vorhersage oder Nach­richten). Außerdem wurde berück­sichtigt, ob mit den Laut­sprechern ohne zusätzliche Apps telefoniert werden kann und ob vernetzte Geräte im Smart Home gesteuert werden können.

Strom­versorgung: 5 %

Wir bewerteten den Strom­verbrauch anhand eines Nutzer­profils mit täglich 3 Stunden Musik­wieder­gabe (mitt­lere Laut­stärke) und 21 Stunden Standby. Für Geräte mit integriertem Akku bewerteten wir zudem die Akku­lauf­zeit bei Musik­wieder­gabe, die Ladedauer des Akkus und die Akku­stands­anzeige.

Basis­schutz persönlicher Daten: 10 %

Wir bewerteten das Daten­sender­verhalten der zum Lausprecher gehörigen Apps für Android und iOS. Wir sichteten den Daten­strom über einen zwischen­geschalteten Server (Proxy) und entschlüsselten ihn, falls notwendig. Negativ floss in die Bewertung ein, wenn ungefragt Daten über­tragen wurden, die für die Funk­tion nicht erforderlich sind – etwa die Geräte-Identifikations­nummer des Smartphones oder das Nutzer­verhalten. Ob und wie der Anbieter die Daten verarbeitet oder an Dritte weitergibt, können wir nicht prüfen.

Ein Jurist über­prüfte die Daten­schutz­erklärung des Laut­sprecheranbieters und die des Sprach­assistenten auf Mängel, die den Verbraucher benach­teiligen. Die Daten­schutz­erklärungen wurden von den Webseiten der Anbieter herunter­geladen.

Mängel in den AGB und Nutzungs­bedingungen: 0 %

Ein Jurist bewertete die allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) und die Nutzungs­bedingungen des Laut­sprecher-Anbieters und des Sprach­assistenten-Anbieters. Er über­prüfte sie auf unzu­lässige Klauseln, die den Verbraucher benach­teiligen. Die Texte wurden von den Webseiten der Anbieter herunter­geladen.

Abwertungen

Bei ausreichendem oder mangelhaftem Klang konnte der Ton nur eine halbe Note besser sein. Bei ausreichendem Ton wurde das test-Qualitäts­urteil um eine halbe Note abge­wertet. Bei sehr deutlichen Mängeln in einer Daten­schutz­erklärung konnte das Urteil Basis­schutz persönlicher Daten nicht besser als 4,0 sein. Wiesen beide Daten­schutz­erklärungen sehr deutliche Mängel auf, werteten wir den Basis­schutz persönlicher Daten auf 4,5 ab. Bei ausreichendem Basis­schutz persönlicher Daten werteten wir das test-Qualitäts­urteil um eine halbe Note ab. Bei Mängeln in den AGBs oder Nutzungs­bedingungen des Geräte- oder Sprach­assistenten-Anbieters bestimmte das schlechtere der beiden Urteile das Gruppen­urteil. Bei deutlichen Mängeln in den AGB oder Nutzungs­bedingungen werteten wir das test-Qualitäts­urteil um eine halbe Note ab, bei sehr deutlichen Mängeln um eine ganze Note.

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