So haben wir getestet

Im Test: 18 WLan-Laut­sprecher mit integriertem Sprach­assistenten – 10 mit Amazon Alexa, 7 mit Google Assistant, 1 mit Apple Siri. Wir kauf­ten die Geräte im Oktober und November 2018 ein. Die Preise ermittelten wir in einer über­regionalen Handels­erhebung im Januar 2019.

Unter­suchungen: Für die Funk­tions- und Hand­habungs­prüfungen nutzten wir ein Android-Handy, auf dem die App des jeweiligen Sprach­assistenten und gegebenenfalls die in der Anleitung empfohlene App des Laut­sprecheranbieters installiert wurde. Beim Apple Home­Pod nutzten wir ein iPhone, da hierfür keine Android-App verfügbar ist.

Sprach­bedienung: 30 %

Sprach­erkennung: Fünf Experten beur­teilten die Abhängig­keit der Sprach­erkennung von Aussprache, Betonung und Formulierung. Zudem prüfte ein Experte unter anderem die Abhängig­keit der Sprach­erkennung von Stör­geräuschen und von der Entfernung des Sprechers, die Antwort­zeiten sowie die generelle Zuver­lässig­keit der Sprach­erkennung und den Schutz vor ungewollter Akti­vierung. Drei Experten bewerteten die Stimm­erkennung unterschiedlicher Nutzer. Sprach­ausgabe: Fünf Experten beur­teilten unter anderem die Natürlich­keit der Sprach­ausgabe des jeweiligen Sprach­assistenten.

Ton: 25 %

Fünf Experten beur­teilten im Hörtest den Klang anhand von Musik (Klassik, Pop & Rock, Techno) und Sprache unter anderem auf Natürlich­keit, Trans­parenz und Ausgewogenheit. Die Klangbei­spiele wurden über den vom jeweiligen Anbieter empfohlenen Musik­streaming­dienst zugespielt. Zudem beur­teilten sie die Richtungs­abhängig­keit des Klangs bei Drehung des Laut­sprechers und die maximale Laut­stärke, bei der noch keine störende Verzerrung auftritt.

Funk­tionen: 25 %

Fünf Experten beur­teilten die Medien­wieder­gabe per Sprach­steuerung (unter anderem Musik­wieder­gabe über den vom Anbieter empfohlenen Streaming­dienst, unterstützte Streaming­dienste, Multiroom- und Stereo­kopp­lung), ein Experte beur­teilte die Medien­steuerung an einem Fernseher über ein geeignetes System. Fünf Experten prüften die Steuerung vernetzter Haus­halts­geräte im Smart Home per Sprach­bedienung (das Einschalten einer Lampe, eines Thermostats oder einer schalt­baren Steck­dose). Ein Experte prüfte, ob eine Smarthome-Zentrale integriert ist und ob ausgewählte externe Smarthome-Zentralen unterstützt werden. Ein Experte beur­teilte Alltags­funk­tionen (unter anderem Wecker, Timer, Kalender, Listen, Wetterbe­richt, Suchen nach Kino­filmen, Wissens­fragen, Einkaufen, Erweiterungen des Funk­tions­umfangs). Ein Experte prüfte Telefon­funk­tionen (Telefon­anrufe, Sprach­nach­richten, Schreiben und Empfangen von Text­nach­richten, Notruffunk­tion). Ein Experte prüfte die Lösch­möglich­keiten von Sprach­aufzeichnungen in der App oder auf der Webseite sowie die WLan-Reich­weite inner­halb eines Gebäudes.

Hand­habung: 15 %

Fünf Experten bewerteten die Gebrauchs­anleitung und Hilfen (mitgelieferte Anleitung und, sofern darin verlinkt, Anleitung auf der Anbieterwebsite; Hilfen in den Apps) auf Ausführ­lich­keit, Über­sicht­lich­keit und Verständlich­keit. Sie bewerteten die Inbetrieb­nahme (erst­maliges Einrichten und Verbinden des Laut­sprechers mit dem WLan) sowie den täglichen Gebrauch (unter anderem Funk­tionalität und Über­sicht­lich­keit der Bedien­elemente und Anzeigen am Gerät, Bedienung über die Apps).

Strom­versorgung: 5 %

Wir bewerteten den Strom­verbrauch anhand eines Nutzer­profils mit täglich 3 Stunden Musik­wieder­gabe (mitt­lere Laut­stärke) und 21 Stunden Standby. Für Geräte mit integriertem Akku bewerteten wir zudem die Akku­lauf­zeit bei Musik­wieder­gabe, die Ladedauer des Akkus und die Akku­stands­anzeige.

Daten­sende­verhalten: 0 %

Wir bewerteten das Daten­sender­verhalten der Apps für Android und iOS. Wir sichteten den Daten­strom über einen zwischen­geschalteten Server (Proxy) und entschlüsselten ihn falls notwendig. Als kritisch stuften wir Apps ein, die Daten über­trugen, die für die Funk­tion nicht erforderlich sind, etwa die Geräte-Identifikations­nummer des Smartphones.

Mängel in den AGB, Nutzungs­bedingungen und in den Daten­schutz­erklärungen: 0 %

Ein Jurist bewertete die allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB), Nutzungs­bedingungen und die Daten­schutz­erklärungen des Anbieters des Sprach­assistenten sowie gegebenenfalls die des Laut­sprecheranbieters, die von den Webseiten herunter­geladen oder in den Apps ange­zeigt wurden. Er über­prüfte sie auf unzu­lässige Klauseln, die den Verbraucher benach­teiligen.

Weitere Unter­suchungen

Wir analysierten den Daten­strom der Laut­sprecher. Es wurden keine Sprach­daten gesendet, wenn der Laut­sprecher nicht akti­viert war.

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Folgende Abwertungen setzten wir ein: Bei ausreichender Sprach­bedienung konnte das test-Qualitäts­urteil nur eine halbe Note besser sein. Bei ausreichender Sprach­erkennung konnte die Sprach­bedienung nicht besser sein. Bei ausreichendem Klang konnte der Ton nur eine halbe Note besser sein. Bei sehr deutlichen Mängeln in den AGB und Nutzungs­bedingungen oder in den Daten­schutz­erklärungen wurde das test-Qualitäts­urteil um eine Note abge­wertet.

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