Smarte Laut­sprecher im Test Test

Immer ganz Ohr. Die einge­bauten Sprach­assistenten dienen sich als Ansprech­partner in allen Lebens­lagen an.

Im Test treten 18 smarte Laut­sprecher von 49 bis 330 Euro an. Sie nutzen die Sprach­assistenten Amazon Alexa, Google Assistant oder Apple Siri. Die Prüfungen der Stiftung Warentest zeigen Unterschiede in Sprach­bedienung, Funk­tions­umfang und Ton. Alle haben Mängel beim Daten­schutz. Über die Note Befriedigend kommt daher keins der Geräte hinaus. Der beste und der schlechteste Smart Speaker nutzen Amazons Alexa.

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TestSmarte Laut­sprecher im Test04.04.2019
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Smart Speaker auf dem Vormarsch

In Gestalt intelligenter Laut­sprecher erobern Sprach­assistenten wie Alexa, Google Assistant und Siri Herzen und Haushalte. Auf Zuruf spielen Sie Musik und Nach­richten, beant­worten Fragen zum Wetter oder steuern das Smart Home. Neben Amazon Echo, Apple Home­Pod und Google Home sind auch Geräte von Dritt­anbietern wie JBL, LG und Sonos vertreten. Sie nutzen die Assistenten-Systeme von Amazon und Google.

Tipp: Sie suchen einfach nur einen guten Bluetooth-Laut­sprecher – ganz ohne Assistenten? Hier geht es zu den Tests Bluetoothlautsprecher.

Das bietet der Smart-Speaker-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 18 smarte Laut­sprecher mit Sprach­steuerung im Vergleich. Wir haben Sprach­erkennung und Sprach­ausgabe geprüft und untersucht, wie gut Klang, Medien­wieder­gabe und Hand­habung sind. Außerdem haben wir das Daten­sende­verhalten bewertet und AGB, Nutzungs­bedingungen sowie Daten­schutz­erklärungen auf Mängel über­prüft.

Kauf­beratung. Wir sagen, für wen der Kauf eines intelligenten Laut­sprechers in Frage kommt, welche Smart-Home-Aufgaben die Speaker über­nehmen können und mit welchen Laut­sprechern man auch telefonieren kann.

Hintergrund und Tipps. Wir erklären, was Amazon, Apple und Google mit den Daten der Nutzer machen, wie die Sprach­steuerung funk­tioniert und wie die Musik auf die Boxen kommt.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 4/2019 sowie zur Vorgänger­unter­suchung aus test 4/2018, in der wir fünf Assistenz­systeme detailliert vorstellen und das Für und Wider der neuen Technologie abwägen – die mehr Komfort, aber weniger Privatsphäre bringt.

Sprach­steuerung von Amazon, Apple und Google im Vergleich

Bei der Sprach­ausgabe hat Amazons System immer noch einen Vorsprung: Alexa klingt natürlicher als Google Assistant und Siri. Allerdings zeigen die verschiedenen Alexa-Boxen im Smart-Speaker-Test der Stiftung Warentest erstaunliche Unterschiede bei der Sprach­erkennung: Die klappt nicht bei allen zuver­lässig. Der Google Assistant funk­tioniert dagegen auf allen Geräten ähnlich gut.

Musik, Kommunikation, Smart Home

Auch beim Funk­tions­umfang geben die Laut­sprecher mit Google Assistant ein einheitlicheres Bild ab als die mit Alexa. So unterstützen nicht alle Alexa-Boxen die Streaming-Dienste Deezer und Spotify. Und nur Amazons eigene Echo-Boxen können unter­einander auch telefonieren. Grund­legende Smart-Home-Anwendungen wie das Steuern von vernetzten Lampen beherr­schen alle smarten Laut­sprecher im Test. Amazons Echo Plus hat zusätzlich eine Smart-Home-Zentrale einge­baut. Beim Klang der Laut­sprecher reichen die Noten von sehr gut bis ausreichend.

Alle zeigen Mängel beim Daten­schutz

Besonders mit Blick auf die Privatsphäre stehen Smart Speaker in der Kritik. Denn je intensiver ein Nutzer mit Sprach­assistenten interagiert, umso mehr verrät er deren Anbietern über sich: Musik­geschmack, politische Interessen, Lebens­rhythmus, aber auch biome­trische Informationen, die die Stimme trans­portiert. Darum hat die Stiftung Warentest auch das Daten­sende­verhalten und die Daten­schutz­erklärung geprüft. Das Ergebnis ist wenig vertrauen­erweckend: Die Anbieter der drei Sprach­assistenten­systeme, Amazon, Apple und Google, setzen in ihren Daten­schutz­erklärungen grund­legende Prinzipien des strengen europäischen Daten­schutz­rechts nicht angemessen um.

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