Tipps: Was für wen?

  • Auswählen: Wer sich für eine sportärztliche Untersu­chung interessiert, kann schon bei der Auswahl eines Facharztes oder sportme­dizinischen Zentrums bestimmen, welche Aspekte der Untersu­chung ihm besonders wichtig sind. Das hängt zum Beispiel davon ab, ob er den Spaß am Sport nur gefahrlos genießen will, gezielt etwas für seine Gesundheit tun oder gar seine sportliche Leistung optimieren möchte. Auch das Alter, die gesundheitliche Situation und die Sporterfahrung spielen eine Rolle.
  • Vom Anfänger bis zum Leistungssportler: Detaillierte Informationen über die Gesundheit und sportliche Leistungsfähigkeit sowie eine gezielte Trainingsberatung bieten die sportmedizini­schen Untersuchungszentren. Hier sind Sportler jeden Alters vom Anfänger bis zum Leistungssportler meist gut aufgehoben. Das kann je nach Zentrum und Untersu­chungsumfang aber recht teuer werden. Orientieren Sie sich bei der Wahl eines Zentrums an unseren Testergebnissen oder wählen Sie aus der Liste der vom Deutschen Sportbund lizenzierten Untersuchungszentren eins in Ihrer Wohnnähe aus: SportMedService GmbH.
  • Einsteiger, Wiedereinsteiger, Breitensportler: Wer im mittleren bis höheren Alter Sport vorwiegend der Gesundheit wegen treiben will, ist bei internistisch orientierten niederge­lassenen Sportmedizinern durchaus gut aufgehoben. Eine leistungssportlich orientierte Diagnostik und Beratung findet hier bis auf wenige Ausnahmen jedoch selten statt. Konsultieren Sie bei orthopädischen Beschwerden zusätzlich einen Orthopä­den.
  • Junge gesunde Sportler mit Leistungsambitionen: Bei ihnen stehen meist die Belastbarkeit oder sogar schon Probleme des Bewegungsapparats im Vordergrund. Eine sportärztliche Untersuchung könnte in einer orthopädisch/traumatologisch orientierten Praxis beginnen. Eine sinnvolle Ergänzung wäre eine internistische Untersuchung, die den gesundheitlichen Aspekt des Herz-Kreislauf-Systems und die Leistungsbeurteilung abdeckt.
  • Menschen mit einer Krankheit: Wer schon Herz-Kreislauf-Schäden, Stoffwechselstörungen, andere internistische Erkrankungen oder Probleme mit dem Rücken und den Gelenken hat, sollte sich vom Facharzt untersuchen und beraten lassen. Sportliches Training in speziellen Gruppen, zum Beispiel Herz- oder Rückengruppen, ist dann zu empfehlen.
  • Fragen stellen: Informieren Sie sich vor der Terminvereinbarung telefonisch, welche Untersu­chungen der Arzt oder das Zentrum macht, wie lange sie dauern, welche Bedeutung sie für Ihre sportlichen Aktivitäten haben und was der Sportcheck kosten soll. Sollten die Auskünfte des medizinischen Personals nicht ausreichend sein, verlangen Sie den Arzt.
  • Über Erwartungen informieren: Sagen Sie dem Arzt, was Sie von der Untersu­chung erwarten, lassen Sie sich die Ergebnisse genau erläutern, stellen Sie Fragen. Scheuen Sie sich nicht, einen Arztbesuch abzubrechen, wenn Sie nicht überzeugt sind, angemessene Antworten und Ergebnisse zu erhalten. Schließlich geht es um Ihr Geld und um Ihre Gesundheit.

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