Sport Meldung

"Wer lange keinen Sport mehr getrieben hat und über 35 ist, sollte sich untersuchen lassen", rät Dr. Wolf Rieh, Vizepräsident des Deutschen Sportärztebundes. Chronisch Kranke sollten prinzipiell ärztlichen Rat suchen.

Viele Hausärzte haben eine sportmedizinische Zusatzausbildung, doch die Kosten für den Sport-Check übernehmen in der Regel weder die gesetzlichen Krankenkassen noch die privaten Versicherer. Eine grundlegende Sporttauglichkeitsuntersuchung umfasst Anamnese, klinische Untersuchung sowie sportmedizinische Beratung und Empfehlungen. Sie kostet etwa 70 Mark.

Dazu gehören:
- äußere Betrachtung (Übergewicht, Zustand der Haut, Haltungsschäden)
- Untersuchung der Gelenke (Beweglichkeit, Arthrose)
- Blutdruckmessung
- Abtasten der Organe
- Abhören des Herzens (Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen)
- Abhören der Lunge
- neurologische Untersuchung (Kraftmessung, Empfindungsausfälle, Reflextest)

Darüber hinaus sind beim medizinischen Check empfehlenswert:
- Blutuntersuchung (Cholesterinbestimmung, kleines Blutbild): etwa 10 Mark
- Urinuntersuchung mit Teststreifen (Zucker, Eiweiß, Nitrit): etwa 5 Mark
- Lungenfunktionstest: etwa 30 Mark
- Belastungs-EKG: etwa 60 Mark

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