Eiernudeln: Die Deutschen

Spiralnudeln Test

Eier helfen. Deutsche Nudel­hersteller haben ursprüng­lich den hier gedeihenden Weichweizen verwendet. Doch er hat wenig Kleber und viel Stärke – reine Weichweizennudeln wären zu weich. Eier helfen, Stärke zu binden, sie halten den Teig geschmeidig. Eiernudeln riechen und schme­cken auch nach Ei, dem Dotter verdanken sie ihre gelbe Farbe.

Keine Dioxine. Im Nach­gang zum Dioxinskandal im Januar prüften wir alle Eiernudeln auch auf Dioxine – sie waren jedoch nicht nach­weisbar.

Mindestens zwei Eier. Wie viele Eier in den Teig kommen, steht in den Leitsätzen für Teigwaren des Deutschen Lebens­mittel­buches: pro Kilogramm Getreidemah­lerzeug­nisse, zum Beispiel Grieß, mindestens 100 Gramm – etwas mehr als zwei Eier. Bei hohem Eigehalt, wie bei den Kauf­land-Spiralen, sind es mindestens vier. Woher sie stammen, muss nicht auf der Packung stehen.

Tipp: Sorgen Sie sich nicht um das Cholesterin aus den Eiernudeln. Pro Portion fällt es kaum ins Gewicht.

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