Tipps

Spielzeug Test
  • Selbst prüfen. Prüfen Sie vor dem Kauf im Laden selbst: Hat das Spielzeug scharfe Kanten, lösen sich Kleinteile wie Augen oder Ohren, lassen sich Lacke leicht abkratzen? Für Klein­kinder ist das Spielzeug dann nicht geeignet. Das neben­stehende Symbol weist darauf hin, dass Kinder unter drei Jahren nicht mit dem Spielzeug spielen sollten.
  • Selbst schnuppern. Schnuppern Sie vor dem Kauf immer am Spielzeug. Lassen Sie es bei auffälligem Geruch lieber im Laden, es könnten Schad­stoffe ausdünsten. Bevor­zugen Sie bei Holz­spielzeug, etwa Holz­klötzen, unla­ckiertes Holz. Bei gebrauchten Sachen sind Form­aldehyd und Löse­mittel eher verdampft.
  • Puppenkauf. Puppen und Plüschtiere sollten für Klein­kinder am besten aus Stoff und nicht aus Plastik sein, so wie die Hello-Kitty-Figur und Curly Girly von sigikid. Diese waren nicht mit Schad­stoffen belastet. Waschen Sie Stoff­puppen vor dem ersten Gebrauch am besten einmal im Schon­wasch­gang in einem Wäschesack.
  • Erste Hilfe. Hat Ihr Kind ein Kleinteil verschluckt: Nehmen Sie Ihr Kind und legen es mit herunter­hängendem Oberkörper über Ihren Unter­arm oder Oberschenkel. Klopfen Sie fünf­mal zwischen die Schulterblätter, damit es hustet. Seien Sie dabei nicht zu zaghaft. Der Fremdkörper wird mithilfe der Schwer­kraft zum Mund befördert. Wenn das nicht hilft, den Notarzt rufen.
  • CE-Zeichen. Es ist auf jedem Spielzeug Pflicht. Es ist eine Selbst­erklärung des Herstel­lers. Er garan­tiert damit, dass er alle geltenden EU-Richt­linien für das Produkt einhält. Doch darauf ist wenig Verlass, wie dieser Spiel­zeugtest zeigt.
  • GS-Zeichen. Es steht für „geprüfte Sicherheit“, Basis ist das Geräte- und Produktsicher­heits­gesetz. Das Zeichen ist freiwil­lig und wird ver­geben, wenn eine der 84 welt­weit tätigen Prüf­stellen die Einhaltung der Anforderungen bestätigt. Die Zulassung muss regel­mäßig erneuert werden. Daneben gibt es Zeichen von Instituten wie Tüv Rhein­land, Tüv Süd oder LGA. Auch sie machen unabhängige Prüfungen.
  • Aktuelle Funde. Wöchentlich veröffent­licht die Europäische Kommis­sion eine Liste an gefähr­lichen Produkten, die aus den EU-Mitglieds­staaten gemeldet werden. Spielzeug ist regel­mäßig darunter. Zur Rapex-Liste der Europäischen Kommis­sion. Auch test.de berichtet regel­mäßig über Produkt-Rückrufe.
  • Chat zum Thema. Auf Ihre Fragen zu Gefahren und Vorbeugung antworteten die test-Expertinnen Renate Ehrns­perger und Nicole Merbach im Chat. Sie können hier alle Antworten nachlesen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2512 Nutzer finden das hilfreich.